Corona Tag 76

Heute geht es nun definitv los mit unserem Corona Gartenprojekt. In Absprache mit den Kindern sind Alain und ich schon am frühen Morgen in den Hornbach gefahren um noch das letzte Material zu holen. Wir brauchten noch Vlies und Gartenplatten und noch Kabel und Rohre für die Verkabelung.

Erstaunlich wie viele Leute es am Samstagmorgen in den Hornbach treibt. Morgens um viertel nach Sieben ist der obere Parkplatz schon voll. Wahnsinn! Wir hatten Glück, ein Anhängerparkplatz war noch frei. Also sind wir schnell rein, haben unser Material zusammengesucht und haben dann im Baustofflager die 64 Zementplatten fürs Fundament aufgeladen.

Zuhause angekommen haben wir ein erstes Mal den Anhänger vom Parkplatz zu unserem Haus von Hand nach hinten geschoben. Die Kinder hatten alle schon gefrühstückt und waren angezogen und bereit um zu helfen. Wir haben dann erstmal die Zementplatten abgeladen und durch Haus in den Garten transportiert.

Dann ging es los mit Spaten und Schaufel. Wir brauchen für unserer Holzplattform ein gutes Fundament und für das braucht es einen Aushub. Der ganze Aufbau wird 28cm hoch, davon werden ca. 15cm aus dem Boden ragen. Das war ziemlich schweisstreibend und wir hatten gar nichts dagegen, als am Nachmittag erst unser Nachbar und nachher auch noch die Nachbarin helfen kamen. Wir konnten den Anhänger mit ca. 8 Garetten Aushubmaterial beladen, dieses fuhren wir dann in den Inkenberg um es dort bei meinem Bruder wieder abzuladen. Bis am Abend haben wir 37 Garetten Material durch unser Wohnzimmer gestossen. 4 davon haben wir noch bei einer anderen Nachbarin ins Hochbeet geschaufelt, da sich ihr Hochbeet so stark abgesenkt hatte.

ich war am Abend völlig erledigt, so körperlich anstrengende Arbeit bin ich mir nicht gewohnt.

Die Tochter und der Kleintje wollen diese Nacht auf dem Balkon schlafen. Es wir wohl ziemlich kühl und darum haben sie sich warm eingepackt in Decken, Schlafsäcke, Kappen und warmen Socken.

Corona Tag 75

Heute morgen habe ich mir noch mal alle Eckdaten für unser Corona Gartenprojekt durch denKopf gehen lassen. Denn morgen wollen wir loslegen.

Am Morgen habe ich im Migros Do It noch ein Vlies für den Boden im Wohnzimmer und im Eingang geholt, dass der Boden dann geschützt ist, wenn wir mit den Garetten darüber fahren.

Am späteren Nachmittag sind wir dann den Anhänger beim Cousin vom Grosspapi holen gegangen. Und dort hat er uns gleich noch mit allem eingedeckt, was wir noch so brauchen können. Inklusive Tipps und Tricks die uns bei unserem Projekt helfen sollen.

Am Abend standen ein Anhänger auf dem Parkplatz bereit, vor unserer Haustüre standen zwei Garetten und hinten im Garten warteten Schaufeln, Spaten, Hacke und Rechen auf ihre Bestimmung.

Alain und ich haben dann das Schnurgerüst im Garten noch genau eingestellt, damit das Gefälle und die Höhe stimmt. Da hat uns ein Nachbar von der Dachwohnung beobachtet und uns für den nächsten Tag noch Hilfe angeboten.

Corona Tag 74

Heute morgen sind Alain und ich in den Hornbach gefahren. Wir wollten uns mal richtig schlau machen über Materialauswahl und Konstruktionsdaten für unsere Holzterasse. Denn wenn wir mit dem Aushub nun beginnen wollen, müssen wir wissen, wie tief wir graben müssen.

Und dann gilt es die vielen Transporte und Bezugsorte für das Material zu organisieren. Unser Garten liegt nicht sehr ideal. Man muss für alle Transporte durch unser Haus quer durchlaufen. Auch die Zufahrt zu unserem Haus ist eher doof. Das wird anstrengend und kräftezehrend.

Wir haben nun mal geplant, dass wir beim Cousin vom Grosspapi einen Anhänger ausleihen, bei meinem Bruder Garetten und Co. holen und den Aushub in mehreren Fahrten (wohl so ca. 8-10 mal) in den Inkenberg fahren. Dann hat mein Bruder mir andgeboten, dass er am Mittwoch Schotter und Kies bei der Sand AG für uns abholt und zu uns bringt mit dem Traktor, wir den dann möglichst zügig zum Haus und durchs Haus in die Grube karren und dann weiterarbeiten können.

Irgendwann zwischendrin müssten wir jedoch den Boden und den Schotter noch verdichten… das wird lustig.

Und dann haben wir mal den Unterbau auf den wir die Fundamente stellen können.

in einem zweiten Schritt gehen wir dann weiteres Material holen…

Da wir ja den ganzen Morgen im Hornbach verbracht haben, hatte ich gestern abend noch eine Riesenportion Lasagne vorbereitet und heute morgen schon in den Ofen geschoben. Wir hatten heute zwei Gschpänli von Junior zum Zmittag und am Nachmittag da und da galt es ein paar hungrige Mäuler zu stopfen.

Das war cool mit den Jungs. Sie hatten alle am Nachmittag nochmals Schule und nach einem Zvieri haben alle ihre Hausaufgaben gemacht. Die grossen mussten rechnen, der Kleinere in einem Buch lesen. Mit wollte er es lieber nicht vorlesen, aber dafür hat er dem Kleintje gleich zwei Geschichten vorgelesen. Und dieser fand das natürlich megacool. so härzig!

Meine Schwägerin ist noch kurz auf einen Kaffee vorbeigekommen. Und hatte tolle News.

Am Abend haben Alain und ich noch das Schnurgerüst für die Terasse abgesteckt und nachher hatte ich noch meinen kurzweiligen Spieleabend mit den Girls.

Corona Tag 73

Heute hat der Bundesrat die nächsten Lockerungen bekannt gegeben.:

  • am 6. Juni dürfen alle bisher noch geschlossenen Betriebe die Tore öffnen, sofern sie ein Schutzkonzept vorweisen können.
  • Von den Lockerungen profitieren zum Beispiel Bergbahnen, Campingplätze und andere touristische Angebote, Schwimmbäder, Zoos, Kinos und Theater.
  • Bereits am 30. Mai wird die 5er-Regel aufgehoben, künftig sind wieder spontane Zusammenkünfte bis 30 Personen zugelassen.
  • Der Bundesrat lässt auch Veranstaltungen bis 300 Personen zu, wenn die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Ist diese nicht möglich, müssen die Kontaktdaten der Teilnehmenden aufgenommen werden.
  • Grosseltern dürfen ihre Enkel wieder hüten.
  • Die Grenzen zwischen der Schweiz, Deutschland, Frankreich und Österreich werden am 15. Juni geöffnet.
  • Die «ausserordentliche Lage» wird per 19. Juni aufgehoben.

Das heisst die Kinder dürfen sich wieder auf unsere Nanny freuen. Sie haben sie recht fest vermisst die letzten Wochen.

Und unser Alltag geht wieder einen Schritt weiter in Richtung Normalität.

Corona Tag 72

zweiter Arbeitstag diese Woche… wieder mit dem Velo, herrlich.

heute hatte Junior eine freiwillige Frühstunde. Er wollte in der Schule mit seinem Freund noch Schach spielen und für das ist er um 6.30 Uhr aufgestanden… Freiwillig!

Der Kleintje war an einem Kindergeburtstag eingeladen und freute sich schon riesig darauf.

Ansonsten war es mittlerweile ein ganz normaler Tag. Wir sind mittlerweile recht eingespielt und es klappt schon ganz ordentlich. Solange Alain noch Homeoffice macht, kriegen wir das gewuppt.

Am Abend sind Alain und ich noch auf eine gemütliche Joggingrunde. Wir wollten 10 km ganz gemütlich laufen und haben das auch hingekriegt. Das hat riesig gut getan!

Corona Tag 71

Arbeitstag 1

Mit dem Velo zur Arbeit fahren zu können ist ja schon sehr schön. Am Morgen ist man nachher so richtig wach und am Abend hat man, bis man zuhause ist schon wieder richtig abgeschaltet.

Heute hatten weder Alain noch ich Zeit das Zmittag zu kochen. Also haben wir am Morgen den Reiskocher und im Backofen ein Fischgratin programmiert, dass es aufs Zmittag fertig wird. Das hat recht gut geklappt.

Der Kleintje hat wieder mit seinem Freund abgemacht und war den ganzen Nachmittag mit ihm unterwegs. (inkl. Skateboard, Beyblade-Arena und Nerfpistole)

Die Tochter hat heute mal die Cellostunde nicht vergessen und war pünktlich da, ein Novum… Die Cellolehrerin ist enttäuscht, dass sie aufhört im Sommer.

Am Abend hatten wir wieder eine Tennisstunde, diesmal zu viert und wir durften die Bälle wieder berühren. Die Lockerung ist langsam überall spürbar, vieles wird wieder möglich, wenn auch mit Einschränkungen.

Corona Tag 70

Alain hat heute mit einem Freund abgemacht für eine Velotour.

Die Tochter hatte ein Nachbarsmädchen zum Übernachten da, und die beiden haben Pancakes für uns gemacht! superlecker! Die Tochter war glaub einfach etwas müde. Sie zusammen in ihrem Bett geschlafen, das war wohl etwas eng..

Während Alain auf seiner Velotour war, haben wir zuhause etwas aufgeräumt, Kuchen gebacken, und die Tochter hat sich ihr Zimmer mal wieder umgestellt. Ich glaube langsam war jedes Möbel schon einmal an jedem Ort des Zimmers. Ich finde das noch cool. Als Kind habe ich das auch geliebt! Auch heute noch, leider findet das der Mann und Junior nicht sehr cool und drum kann ich das nicht mehr ausleben.

Am Nachmittag haben wir uns wieder ein wenig um unser Gartenprojekt gekümmert und Alain hat mit seinem schwierigen Puzzle gestartet.

Ich habe mal wieder die Jungszimmer aufgeräumt, was regelmässig dazu anspornt, nachher so richtig intensiv darin zu spielen und wieder ein Riesenpuff zu veranstalten. diesmal ging es darum möglichst hohe Plätze zu bauen um dort zu lesen.

Ich merke jetzt langsam, dass den Jungs Programm fehlt. Immer öfters fragen sie, ob wir nicht etwas loshaben. Aber etwas das ihnen Spass mache… Und das ist dann ja die Schwierigkeit… Etwas das allen Kindern Spass macht.

Corona tag 69

Wenn der Samstag sich anfühlt wie ein Sonntag, dann ist es ein guter Tag.

Die beiden Jungs haben glaub sehr gut geschlafen in Kleintjes Schlafhöhle. Ich glaube die beiden waren beide einen Kopf grösser heute morgen. Cool, dass sie es so geniessen konnten.

Die Tochter, der Kleintje und ich sind am späteren Morgen kurz nach Zug in den Asia-Shop gefahren. Wir wollten fertigen Dumplingteig und anderen Teig für Frühlingsrollen kaufen. Nach dem Desaster gestern wollen wir noch etwas anderes ausprobieren.

Wir haben es gleich noch vor dem Regen geschafft, als wir zurück waren hat es heftig zu regnen begonnen.

Den Regentag haben die Kinder genutzt um an ihrer Kartonburg im Estrich weiterzubauen. Ich getraue mkch da schon nicht mehr hoch… Soviel Karton, wie die Kinder da hochgetragen haben, das wird mich wahrscheinlich erschrecken.

Ich habe derweil überall etwas aufgeräumt und fertig geputzt. Das hält halt leider immer nur ganz kurz an, aber muss einfach immer mal wieder sein…

Die Tochter hatte heute eine Freundin zum Übernachten da. Weil es nun halt wirklich den ganzen Tag geregnet hatte und ich mir aber vorgenommen hatte, joggen zu gehen, habe ich mich dann am Abend überwinden können und Alain fand er käme auch mit. Also durften die Jungs sich nochmals einen Film aussuchen und wir sind nach draussen. Die Mädchen wollten währendessen an ihren Bulletjournals weitermachen.

Alain hat mich mit einem Intervalltraining gejagt heute. Puh, das war anstrengend. Aber halt auch noch cool, wenn du siehst wie schnell du laufen könntest… Wir waren pflotschnass, nach einer Stunde im Regen. Währenddem Laufen stört Dich der Regen nicht, erst wenn Du von Innen her zu frieren beginnst, weil halt der Schweiss durch die Regenjacke nicht raus kann.

Tagebuch unserer Kinder