Category Archives: Bauprojekt

Corona Tag 79

mein einziger Arbeitstag diese Woche. Dementsprechend war er doch ziemlich vollgestopft mit Sachen, die ich unbedingt noch erledigen wollte.

Am Mittag bin ich schnell nach Hause kochen gegangen, Alain hat heute ein Meeting bis 12 Uhr und konnte nicht. Ich bin dafür extra mit dem E-Bike zur Arbeit gefahren, so war ich sehr schnell zuhause und es hat doch recht gut geklappt.

Dafür war es dann am Nachmittag zuhause etwas gar turbulent. Der Kleintje hat mit Freunden abgemacht und scheint zuhause die Arbeitszeit von Alain ziemlich ausgenutzt zu haben um zu Gamen. Ich habe am Nachmittag immer mal wieder SMS bekommen von Müttern die mir gesagt haben dass ihre Kinder bei Nicolas seien und ob das ok sei…

Am Abend war Alain dann etwas genervt und die Jungs irgendwie auch. Ich musste noch einkaufen gehen, da ja morgen die grosse Kieslieferung kommt und ich für meinen Bruder, meine Schwägerin und meinen Göttibub mitkoche, da mein Bruder uns die Lieferung mit dem Traktor bringt und uns hilft alles abzuladen.

Also habe ich mir die Tochter und den Kleintje geschnappt und bin kurz ins Dorf das Nötigste einzukaufen. Wieder zuhause angekommen haben Alain und ich den Anhänger angedockt und sind nach Unterägeri gefahren (vorher haben wir noch den Cousin meines Vaters aufgeladen) und haben die Rüttlerplatte geholt zum Verdichten. Auf dem Weg nach Hause haben wir dann noch die dritte Garette im Inkenberg dazugeladen.

Die Kinder haben derweil zuhause zusammen Znacht gegessen und sie durften noch ein wenig gamen. Aber das hat ganz toll geklappt, die Kinder machen das wirklich toll, wenn es darauf ankommt, können wir uns auf sie verlassen!

Jetzt muss ich noch ein wenig Schlaf vorholen, damit ich morgen dann arbeiten mag.

Corona Tag 78

ui war ich müde heute. Nachdem die Jungs heute so früh wach waren, hat Alain für uns um acht Frühstück gemacht. Das war aber definitv noch zu früh für mich. ich bin körperlich sehr müde. So habe ich mich nach dem Frühstück erst nochmals hingelegt.

Nachher haben wir das Schnürgerüst nochmals korrigiert und den Rand der Grube noch angeschrägt.

Wir haben die letzte Ladung mit Erde noch in den Inkenberg gefahren, dort den Anhänger geputzt und wieder nach Hause genommen. Dann haben wir dann die grosse Bestellung im Hornbach aufgegeben um am Mittwoch dann das Holz holen zu können.

So haben wir den Pfingstmontag zwar noch einmal Sachen erledigt, könnten uns aber ein wenig erholen.

Corona Tag 77

Mir hat heute morgen jeder Muskel meines Körpers weh getan. Muskelkater deluxe! Alain war früh wach und hat uns Brötchen und Gipfeli geholt.

Nach dem Frühstück musste ich erst noch ein paar Sachen im Haushalt erledigen, bevor wir dann im Garten weiterwerkelten. Noch immer waren wir mit unserem Aushub noch nicht auf der Tiefe, wie er sein sollte. Garette um Garette wurde gefüllt und in den Anhänger gekippt. Immer nach 8 Garetten haben wir alle zusammen den Anhänger nach vorne auf den Parkplatz geschoben und Alain hat ihn mit dem Auto in den Inkenberg gefahren.

Unser Babysittermädchen kam uns dann auch noch helfen, was wieder eine Hand mehr war, das war sehr hilfreich. Nach dem Mittag waren wir beim grossen Aushub auf der Sohle angekommen und begannen wir noch mit dem Aushub für das Fundament für den Hotpot.

am Abend um 18 Uhr war dann auch dieser Teil fertig ausgehoben und schlussendlich haben wir 67 Garetten mit Material aus unserem Garten abtransportiert.

Uff. geschafft. Jetzt kontrollieren wir morgen nochmals die Höhen und rechnen aus, wieviel Frostschutzmischung und wieviel Splitt mein Bruder für uns holen soll am Mittwoch. Denn dann geht er mit dem Traktor und dem Anhänger die Mischung für uns holen und wir transportieren es dann mit den Garetten vom Parkplatz zu unserem Haus und dann in den Garten…

diese Nacht schläft die Tochter nochmals auf dem Balkon. Diesmal in Begleitung von Junior. Gestern waren der Kleintje und die Tochter sehr schnell eingeschlafen.

Corona Tag 76

Heute geht es nun definitv los mit unserem Corona Gartenprojekt. In Absprache mit den Kindern sind Alain und ich schon am frühen Morgen in den Hornbach gefahren um noch das letzte Material zu holen. Wir brauchten noch Vlies und Gartenplatten und noch Kabel und Rohre für die Verkabelung.

Erstaunlich wie viele Leute es am Samstagmorgen in den Hornbach treibt. Morgens um viertel nach Sieben ist der obere Parkplatz schon voll. Wahnsinn! Wir hatten Glück, ein Anhängerparkplatz war noch frei. Also sind wir schnell rein, haben unser Material zusammengesucht und haben dann im Baustofflager die 64 Zementplatten fürs Fundament aufgeladen.

Zuhause angekommen haben wir ein erstes Mal den Anhänger vom Parkplatz zu unserem Haus von Hand nach hinten geschoben. Die Kinder hatten alle schon gefrühstückt und waren angezogen und bereit um zu helfen. Wir haben dann erstmal die Zementplatten abgeladen und durch Haus in den Garten transportiert.

Dann ging es los mit Spaten und Schaufel. Wir brauchen für unserer Holzplattform ein gutes Fundament und für das braucht es einen Aushub. Der ganze Aufbau wird 28cm hoch, davon werden ca. 15cm aus dem Boden ragen. Das war ziemlich schweisstreibend und wir hatten gar nichts dagegen, als am Nachmittag erst unser Nachbar und nachher auch noch die Nachbarin helfen kamen. Wir konnten den Anhänger mit ca. 8 Garetten Aushubmaterial beladen, dieses fuhren wir dann in den Inkenberg um es dort bei meinem Bruder wieder abzuladen. Bis am Abend haben wir 37 Garetten Material durch unser Wohnzimmer gestossen. 4 davon haben wir noch bei einer anderen Nachbarin ins Hochbeet geschaufelt, da sich ihr Hochbeet so stark abgesenkt hatte.

ich war am Abend völlig erledigt, so körperlich anstrengende Arbeit bin ich mir nicht gewohnt.

Die Tochter und der Kleintje wollen diese Nacht auf dem Balkon schlafen. Es wir wohl ziemlich kühl und darum haben sie sich warm eingepackt in Decken, Schlafsäcke, Kappen und warmen Socken.

Corona Tag 75

Heute morgen habe ich mir noch mal alle Eckdaten für unser Corona Gartenprojekt durch denKopf gehen lassen. Denn morgen wollen wir loslegen.

Am Morgen habe ich im Migros Do It noch ein Vlies für den Boden im Wohnzimmer und im Eingang geholt, dass der Boden dann geschützt ist, wenn wir mit den Garetten darüber fahren.

Am späteren Nachmittag sind wir dann den Anhänger beim Cousin vom Grosspapi holen gegangen. Und dort hat er uns gleich noch mit allem eingedeckt, was wir noch so brauchen können. Inklusive Tipps und Tricks die uns bei unserem Projekt helfen sollen.

Am Abend standen ein Anhänger auf dem Parkplatz bereit, vor unserer Haustüre standen zwei Garetten und hinten im Garten warteten Schaufeln, Spaten, Hacke und Rechen auf ihre Bestimmung.

Alain und ich haben dann das Schnurgerüst im Garten noch genau eingestellt, damit das Gefälle und die Höhe stimmt. Da hat uns ein Nachbar von der Dachwohnung beobachtet und uns für den nächsten Tag noch Hilfe angeboten.