Category Archives: Tagebuch

Weihnachten 2017

an Heiligabend war das Grossmueti bei uns zu Besuch. Erst waren wir alle gemeinsam in der Kirche beim Weihnachtsmusical. Danach haben wir zuhause Fondue Chinoise gegessen und die Kinder konnten es mal wieder kaum erwarten, dass endlich die Bescherung beginnt.

Aber erst wurden die Instrumente geholt und wir hatten diesmal schon ein Instrument mehr, dass uns beim Singen begleitete. Junior und die Tochter haben sich auf ihren Instrumenten abgewechselt. So hatten wir bei einem Stück Cellobegleitung, beim nächsten dann Waldhorn. das war wunderschön und die Kinder waren mit einem großen Eifer mit dabei.

dann endlich konnte die Bescherung beginnen. Wir letztes Jahr haben wir gewürfelt. Wer eine 1 oder 6 würfelte, durfte sich oder jemand anderem ein Geschenk holen. So war die Reihenfolge klar und man konnte in Ruhe zusehen, wer was bekommt.

Es gab wieder sehr viele Geschenke und sogar die Geschenke vom Christkind, die ja wirklich eine Überraschung waren, fanden grossen Anklang. Alle waren glücklich 😀


Am 25. Dezember feiern wir immer mit Alains Familie bei Alains Mutter. Dort finden sich dann aller Cousin und Cousinen der Kinder ein, das finden sie immer sehr cool.

Am 26. Dezember feiert min Vater Geburtstag und so ist auch dieser Tag immer schon verplant.

Gran Canaria 2017

Die Woche vor den Ferien war happig und mit vielen Hindernissen belegt. erst war der Kleintje krank und musste wieder inhalieren, dann begann die Tochter wieder mit einem Husten der nicht hören wollte und schliesslich erwischte es Junior mit Halsweh und Erkältung… Da das Halsweh noch nach mehreren Tagen nicht besser werden wollte, bin ich mit ihm noch zum Arzt um sicher zu gehen, dass es nicht etwas bakterielles war. Aber der Abstrich war glücklicherweise negativ und so sind wir mit Lutschtabletten und einem riesengrossen Notfallnessecaire ausgestattet in die Ferien abgedüst.

Die Ferien starteten sehr früh am Morgen. Unser Flugzeug war das erste, das an diesem Samstag auf dem Flugplan stand. So ging unser Wecker morgens um halb drei ab, um halb vier sind wir mit Sack und Pack losgefahren.

Am Flughafen stiessen dann noch der Kleintje-Götti und Familie zu uns uns so konnte es losgehen…

Wir hatten eine tolle Woche zusammen, die nur durch einen zwei Tage lan kranken Kleintje-Götti getrübt wurden. Er konnte sich jedoch gut erholen und so die letzten beiden Tage auch wieder ein wenig geniessen.

Wir haben sehr viel gebadet, am Strand Burgen gebaut, mit den Wellen getanzt, haben wunderbar gegessen, viele Cocktails getrunken, jede Menge Glacés geschleckt, viele, viele Spiele gespielt, Bücher verschlungen und wir waren sogar am Strand Joggen.

Es waren wunderbare Ferien, die viel zu schnell wieder vorbei waren…

Erstkommunion zum Zweiten

die Organisatorinnen der Feier der Erstkommunion baten die Familien in der Kirche nicht zu fotografieren.

Dafür stellten Sie einen Fotografen ein, der die Feier begleitetete und der die Bilder der Feier für uns gratis (die Kirche bezahlt) zur Verfügung stellt. einzig die Portraitaufnahmen mussten bezahlt werden.

Und die Fotos sind wirklich schön geworden, die Feier war um einiges ruhiger, wenn nicht dauernd irgendwelche hochmotivierten Eltern besonders schöne Bilder von ihren Sprösslingen machen möchten.

 

Autsch

Der Kleintje war in eine Auseinandersetzung mit dem etwas grösseren Nachbarsjungen geraten und hat so ziemlich den kürzeren gezogen.

Es scheint, er hat das Trottinett des anderen Jungen an den Kopf gekriegt und irgendwie noch Schürfwunden am Bauch.

Die ganze Kindernachbarschaft war entrüstet und hat ihn erst heimbegleitet bevor sie sich auf die Suche nach dem Täter machten. Diesem war die Sache dann auch nicht mehr geheuer und er hat sich am Abend zuerst bei Alain und dann am nächsten Tag dann auch beim Kleintje entschuldigt. Ganz klar ist uns der Ablauf bis heute nicht, aber es war wohl wirklich nicht ganz richtig, was der Nachbarsbub da geboten hatte. Hoffen wir, dass es ihm eine Lehre war, denn er wurde so wie es scheint mit einem Trottinett-Verbot bestraft, was er wohl nicht sehr toll fand.

Junior hat sich am Abend sehr rührend um den Kleintje gekümmert, welcher wohl haarscharf an einer Gehirnerschütterung und einem Loch im Kopf vorbeigeschlittert ist. Er durfte die Nacht bei uns im Bett verbringen, damit wir ihn gut beobachten konnten.

Es ist wohl noch einmla sehr glimpflich ausgegangen. Ausser einem Schrecken bleibt nichts zurück. Bloss hat der Kleintje nun wohl ziemlich Angst vor dem Nachbarsjungen…

4 Jahre Kleintje

4 Jahre bei uns und schon gar nicht mehr wegzudenken, wie der Alltag ohne dich wäre.

Mein kleiner Mann, Du hälst uns definitiv auf Trab. Du willst so gerne schon so gross sein, wie Deine Geschwister und findest es dann gar nicht lustig, wenn wir dir sagen, dass du dafür noch zu klein bist.

Du liebst Deine Geschwister sehr und kannst ganz wunderbar mit ihnen spielen aber auch ganz wunderbar mit ihnen streiten. Vorallem wenn ihr zu dritt spielt, geht es oft nicht lange, bis jemand die Geduld verliert und sich ausklinkt.

Aber irgendwie ergeben sich immer wieder andere Spielkombinationen und wenn ihr eigentlich ins Bett müsstet, könnt ihr erstaunlicherweise ganz friedlich und sehr lange miteinander spielen!

Du hast eine beste Freundin und seit kurzem auch einen neuen Freund, der zu uns ins Quartier gezogen ist. Mit Deiner Freundin kannst Du wunderbar spielen. Bei ihr zuhause spielt ihr viel mit den Barbie-Puppen oder dann macht Ihr Rollenspiele. Hier bei uns spielt Ihr Feuerwehr und Polizei oder mit den Hunden der PawPatrol, welche bei Dir seit längerem hoch im Kurs sind. Zwischendurch streitet ihr euch wieder, aber das ist meist nicht von langer Dauer.

Mal sehen, was der Sommer bringt, denn deine Freunde gehen beide in den Kindergarten, während du wohl noch eine Jahr hier bei mir bleiben wirst. Die Entscheidung ist zwar noch nicht ganz definitiv gefallen, denn solltest Du bis zu den Sommerferien Deine Windeln loswerden, überlegen wir uns die Entscheidung nochmals. Das haben wir mit dem Schulsekretariat mal so abgemacht.

In der Kinderkrippe hast Du auch beste Freunde und mit denen gehst Du wohl durch dick und dünn. Auch Deine Betreuerinnen sind Dir ans Herz gewachsen und Du hast sie schon lange mal eingeladen, sie sollen Dich Zuhause besuchen und dann mit Dir in deinem Zimmer übernachten.

Das Laufradfahren hast du nun definitiv für Dich entdeckt und du lässt es mittlerweile gerne sausen. Dann nimmst Du die Beine hoch und fährst in einem recht zügigen Tempo den Hügel runter.  So bin ich mittlerweile mit Dir beim einkaufen recht schnell unterwegs. (Ausser Du willst Dich lieber auf dem Boden wälzen, das gibt es leider auch noch sehr oft)

Du schläfst in Deinem Hochbett, das findest Du immer noch sehr cool. Als ich im Spital war, musstest Du üben ganz alleine rauf und runter zu klettern. Das machst Du immer noch sehr toll. Manchmal schleichst Du Dich so nachts zu uns und wir merken erst, wenn Du Dich an uns kuschelst, dass Du da bist.

Du kannst toben und wüten, dass die Fetzen nur so fliegen, wenn etwas nicht so geht, wie Du es gerne hättest. Oder wenn wir dir mal wieder etwas nicht erlauben. (sei es die Schokolade vor dem Essen oder das heissersehnte Tablet mit den Spielen drauf). Aber nach einer gewissen Zeit, wenn Du Dich wieder beruhigt hast kommst du kuscheln und überhäufst uns mit Küssen… 🙂 und alles ist wieder gut.

Mein kleiner Mann, wir lieben Dich sehr.

Mami

Dreikönigstag

Spannend war es diesmal. Denn am Mittag waren noch diese zwei Stücke übrig. Es hatte für jeden zwei Stücke am Kuchen gehabt. Und diese zwei waren noch das zweite Stück für den Kleintje und für den arbeitenden Alain. Die Kinder liessen den Kleintje noch ein Stück auswählen und haben Alains Stück zum Dessert genommen. Und eh voilà da war er gekürt, in Abwesenheit, der König. Im letzten Stück war er drin gewesen.

Der König nahm die Wahl in Abwesenheit wahr, die Krone jedoch wurde den ganzen Tag vom Kleintje rumgetragen.

Unter dem Messer

Oh, Mann war ich nervös, als ich mich am 8. Dezember in der Andreasklinik einfinden musste. Gottseidank hat Alain mich begleitet, das war eine grosse Hilfe.

Wir mussten erst noch eine Weile warten, da sie noch Notfälle zu operieren hatten. Dann war es aber langsam soweit und ich bekam eine Tablette (keine Ahnung mehr was für eine), die machte mich sehr relaxed und alles war mir ziemlich gleichgültig. Eine coole Sache! Und schon wurde ich mit dem Bett in den Operationssaal geschoben. Alain konnte bis ins Vorzimmer mit. Dort habe ich noch ein paar Worte mit der Operationsschwester gewechselt und dann war ich auch schon weg. Die Narkose wirkte sehr schnell.

Ich hatte ganz wunderbar geträumt, dass weiss ich noch, dann wurde ich von mehreren Personen geweckt und in ein anderes Zimmer geschoben und dann habe ich immer wieder Lücken in meiner Erinnerung. Ich glaube es dauerte fast zwei Stunden, in denen ich immer wieder für 10 Minuten eingeschlafen bin und immer wieder erwachte. Ein Pfleger hat mich immer wieder nach meinen Schmerzen gefragt. Ich hatte im Vorfeld gesagt, dass ich nicht so gut mit Schmerzen umgehen kann und so hatten sie für mich ganz starke Schmerzmittel bereit gemacht. Die brauchte ich aber diesmal nicht.

Dann wurde ich in mein Zimmer verlegt, wo ich meine Bettnachbarin für die nächsten paar Tage kennenlernen durfte. Mir ging es am Donnerstagabend eigentlich recht gut und so sind sogar Alain und die Kinder kurz vorbeigekommen.

Die Hysterektomie-Operation konnte lapraskopsich gemacht werden. Das war wohl nach Angabe des operierenden Arztes sehr knapp gewesen. Aber ich war sehr froh darum, musste so doch nicht soviel aufgeschnitten werden.

Was ich aber nicht wusste bzw. vorher nicht genau begriffen hatte, durch diese Operationsmethode wird der Bauch mit Gas gefüllt, damit sie Platz zum Arbeiten haben. Dieses Gas wird zwar mehr oder weniger wieder abgesogen, aber ein Rest bleibt drin. Und dieses Gas muss irgendwie wieder raus. Zum einen musste ich dauernd “furzen”, der Rest ist im Körper hochgestiegen und verursachte in Schultern und Brustbereich so etwas wie ein Muskelkater. Am Freitagmorgen um vier bin ich dann erwacht, weil ich plötzlich so starke Schmerzen im Brustbereich hatte, dass ich nicht mehr atmen konnte. Das war ziemlich beängstigend. Sie haben mir dann starke Schmerzmittel gegeben und so wurde es dann erträglicher. Nur habe ich die Schmerzmittel nicht so gut vertragen und an Essen war nicht mehr zu denken, es war mir sogar so schlecht, dass ich mehrfach erbrechen musste…

Ab dem Samstag ging es mir dann aber schon viel besser. Jetzt konnte ich mich ausruhen und erholen. Ich hatte mir meine Häkelnadeln und Wolle mitgenommen, damit ich für die Tochter eine Kappe häkeln konnte.

Das war eine gute Idee. So waren meine Hände immer beschäftigt.

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Alain und die Kinder kamen mich jeden Tag besuchen, das war sehr schön.

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Am Samstag wurde meine Bettnachbarin entlassen und ich bekam ein neues Gschpänli. Eine eher ältere Dame, welche eine neues Hüftgelenk bekam. Am Anfang dachte ich, das wird harzig, aber wir haben uns gut aneinander gewöhnt und die Dame (die mich bis zuletzt immer gesiezt hat) hat mir glaub ihr ganzes, ziemlich turbulentes Leben erzählt. Das war noch recht spannend. Ich habe ihr dafür ein wenig geholfen, da ich doch schon viel mobiler war.

Am Sonntag hatte ich eine Menge Besuch, da war ich am Abend ziemlich erledigt. Ich musste noch bis Montag bleiben, da es immer wieder zu Blutungen kam. Aber am Montag durfte ich dann nach Hause. Meine Schwester hat mich im Spital abgeholt und nach Hause begleitet.

Zuhause wurde ich dann mit einem grossen Gabentisch erwartet. So schön!

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Ich muss mich nun noch gut schonen und erholen, aber das kommt gut!

Ich danke allen für ihren Besuch, für die vielen Geschenke und die lieben Zusprüche. danke tusigmal!