Archive for the 'Tagebuch' Category

Sep 09 2010

14 Monate Pascal

Endlich haben wir es geschafft und haben mit Deinen beiden Paten Deinen Geburtstag nachgefeiert. Das ist halt wohl das Übel, wenn man in den Sommerferien Geburtstag hat. Da wird es schwierig einen tErmin zu finden, der allen passt.

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Leider warst Du an Deinem Fest so gar nicht auf dem Damm. Was wir erst als Anzeichen eines neuen Zahnes deuteten, stellte sich als ziemlich heftige Magen-Darm-Grippe heraus. So warst Du die letzten Tage sehr angeschlagen und wir hatten viel zu tun mit Dir. GottseiDank ist das Grosmami eingesprungen, damit ich arbeiten konnte. Ich hatte ein ziemlich wichtiges Projekt abzuschliessen.

Im letzten Monat bist Du wieder ein wenig grösser geworden. Du hast Dein erstes Wort gesprochen, welches nun Dein ständiger Begleiter ist. Wehe, Du siehst solch ein Lebewesen in natura. Dann kriegen wir Dich fast nicht mehr weg davon. Heute hat Dich eines der Exemplare gebissen, das hat wohl Deine Liebe etwas geschmälert. Wer weiss, vielleicht beginnst Du nach dem heutigen Tag zu muhen.
Die Ferien im Tessin hast Du genossen. Die Zeit mit deinem Grossmueti eh. Seit Du krank warst, fremdest Du zwar ein wenig mehr, aber Du bist immer noch der gleiche freundliche und extrovertierte kleine Junge, den wir alle so lieben.
Wenn Du gesund bist, Dich keine kommenden Zähne plagen, dann schläfst Du eigentlich ganz schön. Bloss gehörst Du am Morgen immer noch zu den Frühaufstehern, Ferien hin oder her.

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Deine Schwester liebst Du über alles, und Du ahmst alles nach was sie macht. Jeder Blödsinn wird erst mit Grinsen beobachtet um ihn dann schnellstmöglichst auch auszuprobieren. Was Liliane natürlich noch anspornt auch möglichst jeden “Seich” zu probieren. Eure Liebe ist übrigens gegenseitig. Liliane gibt immer schön auf Dich acht und beschützt Dich in der Kinderkrippe vor den anderen Kindern oder gar vor möglichen Gefahren. Eure Gruppenleiterin meinte, es sei ja so härzig, wie sich Liliane um Dich kümmert.
Gut manchmal könnt Ihr auch streiten. Sei es, weil Du zum wiederholten Mal Lilianes Legobauten zerstörst und ja, natürlich vorsätzlich. Oder weil Liliane halt immer genau das haben will, was Du gerade in den Fingern hast. Aber das ist wohl normal.

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Fahrzeuge liebst Du über alles. Der gelbe Porsche vom Götti würdest Du am liebsten mit ins Bett nehmen, und am neuen Laster vom Gotti kannst Du auch unmöglich vorbeigehen.

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Jetzt hoffen wir, dass Du schnell wieder ganz der Alte bist und die Magen-Darm-Grippe überstanden ist.
Pascal wir alle lieben Dich.

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Aug 09 2010

13 Monate Pascal

Das war ein anstrenger Monat, der letzte. Erst hattest Du gleich nach deinem Geburtstag diese gemeine Hand-Mund-Fuss-Krankheit und musstest ziemlich leiden. Wir haben Dich förmlich mit Schmerzmittel vollgepumpt. Auch unsere Homöopathin konnte Dir nicht sehr viel helfen. Nach etwas mehr als einer Woche hatten wir die Sache endlich überstanden. Unsere Augenringe sprachen Bände. Du hast nach den Tagen, an denen Du Dich ausschliesslich von Glacé und gekühlten Getränken ernährt hast, auch gleich entschieden, dass Du nun ein Grosser geworden bist. Statt wie bisher fün Milchschoppen am Tag trinkst Du nun noch deren zwei. Wie Deine grosse Schwester willst Du morgens und Abends noch einen Schoppen. Auch schläfst Du nun meist nur noch einmal am Tag. Dann kam diese blöde Impfung und wieder wurden wir etwas aus der Bahn geworfen. Seit heute haben wir nun wieder das Gefühl den “alten” Pascal wieder zu haben. Was uns seit der Hand-Mund-Fuss-Krankheit auch noch begleitet ist ein sehr anhängliches kleins Kind, das zu weinen beginnst, wenn die Mami den Raum verlässt. Das ist ziemlich ungewoht und da müssen wir uns erst mal daran gewöhnen.

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Schlafen tust du eigenltich ganz gut. Meist schläfst Du nachts durch (ausser den letzten Monat, aber da warst Du halt auch viel krank). Am Abend schläfst Du meist gut ein, am Mittag haben wir da schon mehr zu kämpfen. Du hast immer Angst Du könntest etwas verpassen.

Essen tust Du fast alles, zw. Du probierst es wenigstens ;-) Das lustige ist ja, dass Du bei Deinem Vater viel mehr isst als bei mir. So isst Du bei Ihm zum Beispiel Banane, welche Du bei mir verweigerst.

Du wirst immer selbstständiger. Letzte Woche bist Du schon ganz alleine von der Wohnungstüre über zwei Lifte zum Auto gelaufen, dann vom Parkplatz an die Postschalter und wieder zurück und schliesslich zum Kinderarzt. Das machst Du dann jeweils sehr stolz und über beide Bäckchen strahlend. Liliane kann es ja kaum erwarten, dass sie endlich mit Dir um die Wette laufen kann.

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Auch unsere Spielplatzausflüge lassen sich langsam realisieren. Wir müssen dich einfach gut im Auge behalten, sonst läufst Du in jede Schaukel oder versuchst überall hochzuklettern.

Du bist ein richtiger kleiner Lausbub geworden, der immer wieder etwas ausheckt und uns immer wieder mit neuen Situationen überrascht.

Pascal wir lieben Dich

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Jul 09 2010

1 Jahr Pascal

Published by Andrea under Tagebuch

das ging ja jetzt wirklich schnell. So schnell, dass es mich irgendwie auf dem falschen Bein erwischt. Erst war doch Lilianes Geburtstag und nun feierst schon Du Deinen ersten Geburtstag.

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Du bist immer noch unser kleiner Sonnenschein, zwar plagt Dich im Moment mal wieder ein kommender Zahn. Das macht Dich etwas jammerig und sehr anhänglich. Aber jetzt hoffen wir einfach, dass das schnell wieder vorbei ist.
Du läufst sehr viel und bist immer noch sehr stolz auf Dich. Süss wie Du auf Deinen kurzen Beinchen davonwackelst. Am liebsten möchtest Du immer laufen. Das heisst Kinderwagen, Kindersitz und Schlafen ist im Moment ziemlich uncool. Überhaupt würdest Du am liebsten stehend oder laufend einschlafen. Liliane wartet ja darauf, dass sie endlich mit Dir durch unsere Wohnung springen kann.

Wickeln lässt Du Dich leider immer noch nicht wirklich. Wir tragen da auf dem Wickeltisch kleine Kämpfe aus, und da nützt es meist auch wenig, wenn Liliane sich helfend an meine Seite stellt. Ansonsten liebst Du Deine Schwester über alles. Alles was sie macht, willst Du auch machen. Du kletterst schon an allen möglichen Stellen hoch, stösst den Puppenkinderwagen wie ein Grosser, kochst mit den Bratpfannen, badest im Pool und gäbest wohl sehr viel dafür, wenn Du auch mit ihren Playmobil spielen dürftest.

Essenstechnisch sind wir immer noch in der Ausprobierphase. Du trinkst morgens nach dem Aufwachen einen Schoppen und dann so ca. um 9.00 Uhr einen zweiten. Frühstück dazwischen besteht meist us einem Stück Brot oder Reiswaffel. Am Mittag isst Du einfach alles was wir auch essen. Manchmal mehr, manchmal weniger. Bratwürste liebst Du heiss. Zum Zvieri gibt es meist ein paar Früchte und dann so gegen fünf nochmal einen Schoppen, bevor Du dann nach dem Nachtessen den letzten Schoppen trinkst.

Meist schläfst Du mittlerweile durch. (ausser ein Zahn nervt Dich oder Du bist krank) Morgens ist es in den letzten zwei Wochen auch besser geworden. Liliane weckt Dich meist. du würdest wohl noch länger schlafen. Da müssen wir wohl etwas ändern, damit Du morgen länger schlafen kannst. Es gibt Tage da schläfst Du noch zweimal am Tag aber es scheint sich langsam einzustellen, dass Du nur noch einmal dafür etwas länger schläfst.

Pascal Du bist ein Strahlemann. Wir lieben Dich alle sehr.

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Jul 04 2010

Geburtstagsfeier Liliane

Published by Andrea under Besuchszeiten, Tagebuch

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Liliane war am Morgen schon so nervös und überdreht, dass sie es kaum erwarten konnte, bis ihre Gäste endlich kamen. Das erste grosse Paket vom “LeShop-Mann” war schon eine grosse Überraschung. Dass das Paket jedoch nicht vom “LeShop-Mann” kommt sondern von den Eltern kam, müssen wir ihr noch erklären.

Dann endlich hatte es geklingelt und die Gäste trudelten ein. Was folgte war ein wunderschönes Geburtstagsfest, mit vielen tollen Geschenken und einer überglücklichen Liliane, die es so richtig genoss im Mittelpunkt zu stehen.

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Dass dabei auch noch Cousine Sonja dabei war, gab dem Ganzen noch die Krönung. Half sie Ihr doch die Playmobil-Glacébar aufzubauen und sagte auch beim zehnten Mal “möchtest Du mit mir kochen?” nicht nein. Das Wetter hat auch super mitgespielt. Dachten wir doch noch am Morgen, dass wir wegen Regen drinnen essen müssen, hat es dann auf den Mittag völlig aufgeklart und war bis kurz vor Aufbruch der Gäste schön und heiss. Dann kam ein kurzer Schauer und nun ist es wieder schön.

Am Abend kamen dann noch Tante Fränzi und Victor auf ein kleines Bsüechli vorbei. Sie waren am Vorabend schon da und haben tatkräftig zum Gelingen des Fests beigetragen. Der Geburtstagkuchen liess sich auf jeden Fall sehen, gäll Victor? Danke Euch beiden und auch allen anderen. Liliane hatte einen wunderschönen dritten Geburtstag.

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Jul 04 2010

3 Jahre Liliane

Du bist unsere Grosse. Was Du auch selber immer wieder betonst.

Du bist soviel älter geworden im letzten Jahr. Musstest Du ja auch. Für Dich gab es schliesslich eine Menge Veränderungen mit denen Du fertig werden musstest. Zum Einen war Du plötzlich grosse Schwester geworden. 4 Tage nach Deinem zweiten Geburtstag hat Pascal seinen Platz in unserer Familie eingenommen. Endlich war das kleine Baby, das so lange in Mamis Bauch war, auch für Dich fassbar.

Du hast Dich von Beginn an gefreut und warst eigentlich höchst selten eifersüchtig. Und wenn Du Dich doch mal in die zweite Reihe zurückversetzt fühltest, hast Du es an uns ausgelassen und nie an Pascal. Wir konnten Dir von Anfang an vertrauen. Du hast immer ganz toll auf Dein kleines Brüderchen aufgepasst. Heute kann ich sogar Duschen gehen und Du spielst derweil mit Pascal, damit er nichts anstellt.

Die erste Zeit war schon etwas schwierig für uns alle. Plötzlich war da ein kleines Baby, das unseren Alltag beeinflusste. Glücklicherweise war Pascal in den ersten drei Lebensmonaten ein sehr pflegeleichtes Baby. Er schlief fast immer selber ein, war selten am Weinen, trank schön und war eigentlich einfach immer irgendwie dabei. Dann hat es leider gewechselt und er beanspruchte immer mehr Zeit für sich, was Du aber erstaunlich gut mitmachtest. Manchmal genügte es, Dir ein Lied vorzusingen oder Du hast dann neben mir ein Buch angeschaut.

Leider hast Du das Trotzen ziemlich früh schon entdeckt und irgendwie habe ich noch kein adäquates Gegenmittel gefunden. Man kommt dann einfach nicht an Dich ran. Das macht es sehr schwierig für mich. Aber lass Dir einfach eines gesagt sein. Egal wie fest Du schreien und um Dich hauen musst und ganz egal wie enttäuscht ich reagiere, ich liebe Dich über alles. Das Schöne ist ja, das Du, sobald so eine Trotzphase vorbei ist, auch gleich wieder alles vergessen hast, und wieder dort weitermachst, wo du vorher warst.

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Im letzten Jahr hast Du gelernt dich mit Dir selber zu beschäftigen. Du kannst sehr lange ganz konzentriert in einem Deiner Bücher blättern, oder Dich mit der kleinen Kiste Playmobil beschäftigen. Auch die Küche, die ich Dir gebastelt habe, benutzt Du rege. Mit den Duplo baust Du schon ganz alleine ein Haus oder Treppen und bist jeweils ganz traurig, wenn Pascal es Dir zum Tausendsten Mal kaputt macht.

Beim Essen bist Du sehr viel wählerischer geworden. Gekochtes Gemüse zum Beispiel isst Du prinzipiell nicht mehr. Auch bei den Früchten wählst Du sehr genau, was Du isst. Aber solange es dir gut geht, machen wir uns da keine Sorgen. Das kommt schon wieder.

Schlafen tust Du mittlerweile ganz wunderbar. So um halb Acht gehst Du ins Bett und schläfst dann meist bis halb Sieben, Sieben. Du darfst am Abend jeweils den Sandmann schauen und dann noch ein klein wenig spielen. Dann gehen wir die Zähneputzen und nach einer Gutenachtgeschichte schläfst Du schon bald ein. Im Moment plagen Dich nachts Alpträume, die Dich schreiend erwachen lassen. Aber Du lässt Dich meist schnell wieder trösten und schläfst dann weiter. Die Zweidecke hab en wir auf Deinen Wunsch entfernt. Und bisher hälst Du Dich auch sehr gut daran, dass wir nicht möchten, dass Du dauernd aus Deinem Bett kletterst.

Mamas iPhone ist nachwievor heiss begehrt. Du kannst schon ganz selbstständig Deine Seite suchen und spielst dann ganz konzentriert. Es gibt Momente wo Du mich bittest, doch bitte im Auto zu warten, bis ich zum Beispiel ein Paket auf der Post abgeholt habe, und dann spielst Du ein wenig auf dem iPhone und bist glücklich. Auch sehr praktisch, wenn Pascal gerade im Auto eingeschlafen ist und ich möchte eigentlich nur kurz was erledigen. Dann bleibst Du bei ihm und tröstest ihn falls er erwacht. Und das machst Du wirklich ganz toll.

Den Nuggi hast Du von Dir aus dem Osterhasen mitgegeben und trauerst ihm immer seltener nach. Und auf die Idee, einfach Pascals Nuggis zu nehmen bist Du nie gekommen, was wir sehr, sehr schätzen.

Du liebst Deine Grosseltern und Deine Tanten und Onkel alle sehr. Auch das Urgrosi hat einen ganz speziellen Platz in Deinem Herzen. Mit Ihr kannst Du stundenlang spazieren, irgendwo hinsitzen und plaudern.

Deinen morgigen Geburtstag ahben wir heute schon gefeiert. Da werden wir noch genauer darüber berichten. Meine Grosse, wir lieben Dich sehr und sind wirklich ganz stolz auf Dich.

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Jun 12 2010

sönd wöllkomm II

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der Tag 1 unserer Ferien mit der Familie des kleinen Manndli in Urnäsch haben wir mit Einpacken und Anreise verbracht.

In Urnäsch angekommen, haben wir unsere Hausschlüssel in Empfang genommen und sind ganz gespannt zu unserer Wohnung (Flöckli 151) hochgelaufen. Der erste Eindruck war: oh, das ist ja riesig. Der zweite: ui ist das holzig.

Wir haben eine riesengroße 4 1/2 Zimmerwohnung im Parterre mit guter Sicht auf den großen Wasserspielplatz. Böden, Decke und Wände sind in Weisstanne gehalten. Die Böden scheinen nur abgeschliffen und nicht versiegelt zu sein, was ein wunderschönes Gefühl ist um barfuß zu laufen. Die ganze Ausstattung inkl. Küche ist sehr modern und nüchtern gehalten. Wirklich ganz, ganz toll. Wir haben uns sofort wohl gefühlt.

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Den Nachmittag haben wir dann noch damit verbracht unsere Vorräte aufzustocken und die Spielplätze zu erkunden.

Nach einem späten Nachtessen sind wir dann ziemlich erschöpft schlafen gegangen. Die Nacht war ein wenig durchzogen. Pascal hatte wieder Fieber und Liliane war wohl etwas heftig am Träumen.

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den Tag 2 haben Pascal und ich in aller Früh begonnen. Bald ist mgb jedoch auch dazu gestoßen und wurde von Pascal freudig begrüßt.
Liliane und das kleine Manndli haben beide bis halb acht geschlafen. Wir haben dann irgendwann Geplauder aus dem Kinderzimmer gehört und nach einer Weile sind dann beide angelaufen gekommen.

Da es heute sehr, sehr heiß war, haben wir den Sonntag im Reka-Dorf verbracht. Es gab genug zu entdecken und Pascal war immer noch fiebrig. Das kleine Manndli ist Fussballspielen gegangen, Liliane wollte nochmals auf den Wasserspielplatz und Pascal schläft. Danach sind wir dann mal das Schwimmbad testen gegangen.

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am Tag 3 war die ganze Jungmannschaft schon früh auf den Beinen. Und da die Erwachsenen eigentlich den ganzen Tag immer mal abwechselnd wieder nachgeschlafen haben, haben nur halb soviel gemacht, wie wir eigentlich machen wollten.

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Die Familie des kleinen Manndlis hat sich im Appenzellerland auf die Suche nach glutenfreien Pasta gemacht, während wir das Rekalino erkundet haben. Um 14.00 Uhr haben sich die beiden Grossen dann den anderen Kindern angeschlossen, die im Rekalino zusammen einen Fruchtsalat gemacht haben und diesen auch gemeinsam gegessen haben. Auf meine Frage, was sie denn gemacht habe und was sie gegessen habe, meinte Liliane, sie habe Äpfel, Bananen und Kiwi geschnitten aber gegessen habe sie nichts ;-)

Danach wollten die beiden erneut noch einen Abstecher ins Hallenbad machen, bevor wir dann gemeinsam Znacht gegessen haben und die Kleinen ins Bett steckten.

Da Alain und ich noch einen Besuch in Urnäsch vorhatten, hofften wir auf einen frühen Feierabend. Pascal sah das jedoch anders und liess die Fetzen tanzen. So hatten dann das filledelimmatquai und mgb den Kleinen noch als Unterhaltung im Wohnzimmer bis er dann irgendwann ganz erschöpft und sehr schnell eingeschlafen ist.

Unser Besuch war sehr nett. Wir haben Barbara und Iwan schon sehr lange nicht mehr gesehen und es war schön zu sehen wie sie wohnen und wie es Ihnen geht.

am Tag 4 waren Alain und ich etwas müde, da wir halt doch nicht sehr früh ins Bett kamen und beim Wein nachschenken jeweils nicht abgewunken hatten.

Alain hatte sich am Abend noch bereit erklärt mit mgb am Morgen früh (4.30 Uhr) aufzustehen um den Alpaufzug anschauen zu gehen. Das war wohl ziemlich hart. Aber die Bilder sind toll geworden. Hier nur ein kleiner Vorgeschmack:

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So haben alle Erwachsenen erstmal in Etappen etwas Schlaf nachgeholt, bevor wir uns dann auf den Weg nach Gonten gemacht haben.

Ziel war der Barfussweg nach Gontenbad. Leider war der Weg nicht kinderwagentauglich und so hat sich Alain bereit erklärt umzukehren und uns dann am Ziel abzuholen. Was ein sehr weiser Entscheid war, wie sich später herausstellte.

Der Barfussweg war amüsant. Hauptsächlich haben wir uns sehr, sehr schmutzig gemacht, aber es war noch ein lustiges Erlebnis, zumindest für uns Grossen, denn Liliane fand den Anblick von unseren dreckigen Füssen sehr erschreckend. Nach einer besonders moorigen Strecke erwartete uns beim Toobeschopf-Museum ein Armbad-Brunnen nach Dr. Kneipp und wir konnten unsere Füsse gründlich waschen.

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Und genau bei der kleinen Hütte begann es heftig zu regenen. Also haben wir in der Hütte Unterschlupf gesucht und Alain gebeten uns dort abzuholen. Leider hatte kurze Zeit später eine ca. 50-köpfige Reisegruppe die gleiche Idee. Da wurde es doch ziemlich eng in der kleinen Hütte. Unsere beiden Kleinen fanden das dann gar nicht mehr lustig.

am Tag 5 stand dann endlich, die von Liliane schon sehr heiss erwartete, Velotour mit der Familie des kleinen Manndlis an.

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mgb hat am Morgen in aller Früh einen Anhänger in Appenzell geholt und wir sind dann alle gemeinsam nach St.Gallen gefahren, wo die beiden Kleinen in den Anhänger gestiegen sind.

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Alain, Pascal und ich sind dann mit den beiden Autos nach Arbon gefahren und haben dort ein paar Caches gemacht. Zum Mittagessen haben wir uns dann alle wieder in Arbon getroffen.

Dann sind die drei wagemutigen Schwimmer in den Bodensee getaucht während Liliane staunend zugesehen hat. Nach einem ausgiebigen Aufenthalt auf dem Spielplatz beim Schloss haben wir uns dann auf den Heimwag nach Urnäsch gemacht.

Denn da stand ja heute der Kinderstammtisch an. Das kleine Manndi hat sich aber wohl einen Sonnenstisch geholt. Er hatte auf jeden Fall hohes Fieber, so dass wir Liliane halt alleine losgeschickt haben. Die Kinderbetreuerin hat dann aber nach kurzer Zeit schon wieder angerufen, wir sollen Liliane doch holen kommen. Ohne das kleine Manndli wollte sie nicht bleiben. So wurde aus unserem geplanten kinderlosen Znacht ein Znacht mit zwei sehr müden und einem kranken Kind.

am Tag 6 begann der Morgen schon sehr, sehr windig. Reiten stand heute auf dem Programm. Das kleine Manndli war jedoch immer noch sehr fiebrig, so dass Liliane alleine losmarschiert ist. Sie fand das Reiten auf den beiden Ponys super.

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Am Nachmittag hatten wir einen Ausflug mit dem Zug nach Appenzell geplant. Ich bin dann mit den beiden Kids mal mit dem Zug vorausgefahren und die anderen wollten erst mal abwarten ob es dem kleinen Manndli wieder besser geht. Leider war das Fieber noch anhaltend, so dass wir den Ausflug alleine bestritten. Wir haben Liliane eine grössere Wasserflasche gekauft und sie durfte sich eine auswählen. Und oh Schreck, bei uns hält die Prinzessin Lillifee Einzug. Nach einem Desserthalt hat Alain uns dann in Appenzell abgeholt.

Am Abend sind das filledelimmatquai und ich noch in die Reka-Sauna. Das war herrlich. Wir waren ganz alleine und konnten die Anlage so richtig geniessen.

am Tag 7 erreichte uns dann in aller Früh eine sehr traurige Nachricht, die uns dazu bewog unsere Ferien abzubrechen. Da haben wir unser Bündel zusammengepackt und sind vorzeitig abgereist.

Trotz all dem waren es wunderschöne Ferien mit guten Freunden. Danke Euch.

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Jun 09 2010

11 Monate

Published by Andrea under Babyalltag, Lernprozesse, Tagebuch

Pünktlich zum Elfmonatigen machst Du die ersten Schritte. Ganz stolz bist Du heute losmarschiert und hast Dich über unseren Applaus gefreut. Es sah aber auch wirklich zum Schiessen aus. Erst waren es zaghafte drei Schritte, und dann in Abwesenheit der Mutter so an die acht bis zehn Schritte. Und da Deine Mutter so enttäuscht war, dass sie das verpasst hatte, hast Du es gleich noch mehrmals wiederholt.

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Die ersten Ferientagehier in Urnäsch musstest Du zwar noch mit hohem Fieber kämpfen, aber ausser einem sehr zähen Husten geht es Dir schon wieder viel besser. Über unseren Aufenthalt hier in Urnäsch berichten wir dann noch ausführlicher.

Den letzten Monat hast Du damit verbracht das Laufen zu üben. Immer und Überall bist Du aufgestanden und hast das Gleichgewicht geübt. Auch das Krabbeln hast Du noch modifiziert. Statt auf den Knien, krabbelst Du auf den Füssen. Sieht sehr lustig aus. Meist schiebst Du dann auch noc irgendein Fahrzeug oder sonst etwas vor Dir her.

Seit wir hier in Urnäsch in den Ferien sind, hat sich endlich die “sichnichtwickelnlassenwollen-Phase” erledigt. Jetzt hoffen wir einfach, dass das so bleibt.
Du bist immer noch ein sehr charmantes, extrovertiertes kleines Männchen, das selten fremdet.
Pascal wir lieben Dich.

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May 24 2010

Pas mal,

Published by Alain under Babyalltag, Foto, Tagebuch, Unterwegs

wenn die Tage wieder länger und freundlicher werden.

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