
der Tag 1 unserer Ferien mit der Familie des kleinen Manndli in Urnäsch haben wir mit Einpacken und Anreise verbracht.
In Urnäsch angekommen, haben wir unsere Hausschlüssel in Empfang genommen und sind ganz gespannt zu unserer Wohnung (Flöckli 151) hochgelaufen. Der erste Eindruck war: oh, das ist ja riesig. Der zweite: ui ist das holzig.
Wir haben eine riesengroße 4 1/2 Zimmerwohnung im Parterre mit guter Sicht auf den großen Wasserspielplatz. Böden, Decke und Wände sind in Weisstanne gehalten. Die Böden scheinen nur abgeschliffen und nicht versiegelt zu sein, was ein wunderschönes Gefühl ist um barfuß zu laufen. Die ganze Ausstattung inkl. Küche ist sehr modern und nüchtern gehalten. Wirklich ganz, ganz toll. Wir haben uns sofort wohl gefühlt.

Den Nachmittag haben wir dann noch damit verbracht unsere Vorräte aufzustocken und die Spielplätze zu erkunden.
Nach einem späten Nachtessen sind wir dann ziemlich erschöpft schlafen gegangen. Die Nacht war ein wenig durchzogen. Pascal hatte wieder Fieber und Liliane war wohl etwas heftig am Träumen.

den Tag 2 haben Pascal und ich in aller Früh begonnen. Bald ist mgb jedoch auch dazu gestoßen und wurde von Pascal freudig begrüßt.
Liliane und das kleine Manndli haben beide bis halb acht geschlafen. Wir haben dann irgendwann Geplauder aus dem Kinderzimmer gehört und nach einer Weile sind dann beide angelaufen gekommen.
Da es heute sehr, sehr heiß war, haben wir den Sonntag im Reka-Dorf verbracht. Es gab genug zu entdecken und Pascal war immer noch fiebrig. Das kleine Manndli ist Fussballspielen gegangen, Liliane wollte nochmals auf den Wasserspielplatz und Pascal schläft. Danach sind wir dann mal das Schwimmbad testen gegangen.

am Tag 3 war die ganze Jungmannschaft schon früh auf den Beinen. Und da die Erwachsenen eigentlich den ganzen Tag immer mal abwechselnd wieder nachgeschlafen haben, haben nur halb soviel gemacht, wie wir eigentlich machen wollten.

Die Familie des kleinen Manndlis hat sich im Appenzellerland auf die Suche nach glutenfreien Pasta gemacht, während wir das Rekalino erkundet haben. Um 14.00 Uhr haben sich die beiden Grossen dann den anderen Kindern angeschlossen, die im Rekalino zusammen einen Fruchtsalat gemacht haben und diesen auch gemeinsam gegessen haben. Auf meine Frage, was sie denn gemacht habe und was sie gegessen habe, meinte Liliane, sie habe Äpfel, Bananen und Kiwi geschnitten aber gegessen habe sie nichts
Danach wollten die beiden erneut noch einen Abstecher ins Hallenbad machen, bevor wir dann gemeinsam Znacht gegessen haben und die Kleinen ins Bett steckten.
Da Alain und ich noch einen Besuch in Urnäsch vorhatten, hofften wir auf einen frühen Feierabend. Pascal sah das jedoch anders und liess die Fetzen tanzen. So hatten dann das filledelimmatquai und mgb den Kleinen noch als Unterhaltung im Wohnzimmer bis er dann irgendwann ganz erschöpft und sehr schnell eingeschlafen ist.
Unser Besuch war sehr nett. Wir haben Barbara und Iwan schon sehr lange nicht mehr gesehen und es war schön zu sehen wie sie wohnen und wie es Ihnen geht.
am Tag 4 waren Alain und ich etwas müde, da wir halt doch nicht sehr früh ins Bett kamen und beim Wein nachschenken jeweils nicht abgewunken hatten.
Alain hatte sich am Abend noch bereit erklärt mit mgb am Morgen früh (4.30 Uhr) aufzustehen um den Alpaufzug anschauen zu gehen. Das war wohl ziemlich hart. Aber die Bilder sind toll geworden. Hier nur ein kleiner Vorgeschmack:

So haben alle Erwachsenen erstmal in Etappen etwas Schlaf nachgeholt, bevor wir uns dann auf den Weg nach Gonten gemacht haben.
Ziel war der Barfussweg nach Gontenbad. Leider war der Weg nicht kinderwagentauglich und so hat sich Alain bereit erklärt umzukehren und uns dann am Ziel abzuholen. Was ein sehr weiser Entscheid war, wie sich später herausstellte.
Der Barfussweg war amüsant. Hauptsächlich haben wir uns sehr, sehr schmutzig gemacht, aber es war noch ein lustiges Erlebnis, zumindest für uns Grossen, denn Liliane fand den Anblick von unseren dreckigen Füssen sehr erschreckend. Nach einer besonders moorigen Strecke erwartete uns beim Toobeschopf-Museum ein Armbad-Brunnen nach Dr. Kneipp und wir konnten unsere Füsse gründlich waschen.

Und genau bei der kleinen Hütte begann es heftig zu regenen. Also haben wir in der Hütte Unterschlupf gesucht und Alain gebeten uns dort abzuholen. Leider hatte kurze Zeit später eine ca. 50-köpfige Reisegruppe die gleiche Idee. Da wurde es doch ziemlich eng in der kleinen Hütte. Unsere beiden Kleinen fanden das dann gar nicht mehr lustig.
am Tag 5 stand dann endlich, die von Liliane schon sehr heiss erwartete, Velotour mit der Familie des kleinen Manndlis an.

mgb hat am Morgen in aller Früh einen Anhänger in Appenzell geholt und wir sind dann alle gemeinsam nach St.Gallen gefahren, wo die beiden Kleinen in den Anhänger gestiegen sind.

Alain, Pascal und ich sind dann mit den beiden Autos nach Arbon gefahren und haben dort ein paar Caches gemacht. Zum Mittagessen haben wir uns dann alle wieder in Arbon getroffen.
Dann sind die drei wagemutigen Schwimmer in den Bodensee getaucht während Liliane staunend zugesehen hat. Nach einem ausgiebigen Aufenthalt auf dem Spielplatz beim Schloss haben wir uns dann auf den Heimwag nach Urnäsch gemacht.
Denn da stand ja heute der Kinderstammtisch an. Das kleine Manndi hat sich aber wohl einen Sonnenstisch geholt. Er hatte auf jeden Fall hohes Fieber, so dass wir Liliane halt alleine losgeschickt haben. Die Kinderbetreuerin hat dann aber nach kurzer Zeit schon wieder angerufen, wir sollen Liliane doch holen kommen. Ohne das kleine Manndli wollte sie nicht bleiben. So wurde aus unserem geplanten kinderlosen Znacht ein Znacht mit zwei sehr müden und einem kranken Kind.
am Tag 6 begann der Morgen schon sehr, sehr windig. Reiten stand heute auf dem Programm. Das kleine Manndli war jedoch immer noch sehr fiebrig, so dass Liliane alleine losmarschiert ist. Sie fand das Reiten auf den beiden Ponys super.

Am Nachmittag hatten wir einen Ausflug mit dem Zug nach Appenzell geplant. Ich bin dann mit den beiden Kids mal mit dem Zug vorausgefahren und die anderen wollten erst mal abwarten ob es dem kleinen Manndli wieder besser geht. Leider war das Fieber noch anhaltend, so dass wir den Ausflug alleine bestritten. Wir haben Liliane eine grössere Wasserflasche gekauft und sie durfte sich eine auswählen. Und oh Schreck, bei uns hält die Prinzessin Lillifee Einzug. Nach einem Desserthalt hat Alain uns dann in Appenzell abgeholt.
Am Abend sind das filledelimmatquai und ich noch in die Reka-Sauna. Das war herrlich. Wir waren ganz alleine und konnten die Anlage so richtig geniessen.
am Tag 7 erreichte uns dann in aller Früh eine sehr traurige Nachricht, die uns dazu bewog unsere Ferien abzubrechen. Da haben wir unser Bündel zusammengepackt und sind vorzeitig abgereist.
Trotz all dem waren es wunderschöne Ferien mit guten Freunden. Danke Euch.