Am Donnerstagabend haben wir Liliane bei ihren Grosseltern im Inkenberg abgegeben. Sie war schon ganz aufgeregt und hat ihr Köfferchen schon lange vorher gepackt gehabt.
Wir haben uns dann am Freitag morgen mit meinen Bürogspänli auf den Weg ins Appenzell gemacht. Ich war vorher noch nie in diesem Teil der Schweiz und hatte so meine Vorstellungen, wie es da so sein wird.
Mit dem Car sind wir dann erst mal zum Bähnchen des Hohen Kastens gefahren. Dann hiess es erstmals umsteigen und ab in die Höhe. Pascal hatte wohl etwas Mühe mit dem Druckausgleich. War der hohe Kasten doch mehr als 1800m hoch. Oben erwartete uns die strahlende Sonne und Frau Inauen für eine Rondom-Führung um das neue Drehrestaurant.

Leider war das Nebelmeer sehr hoch und wir konnten die umliegenden Berge nur erahnen. Ich wusste gar nicht, dass es im Appenzell so viele Berge und Täler hat.

Alain hat sich dann mal noch schnell davongestohlen um einen Cache zu heben bevor wir dann im Gasthaus das Zmittag serviert bekamen (Chäshörnli). Ich hatte dann nach meiner Portion immer noch Hunger und habe mir noch einen Apfelstrudel bestellt, was bei meinen Gspänli zu ziemlichen Erstaunen führte. Hatten sie doch alle schon mehr als genug an der Porion Hörnli.
Danach ging die Fahrt mit dem Car weiter nach Appenzell, wo wir erst mal die Zimmer im Hotel Säntis bezogen und uns dann auf den Weg zu einer Führung im Museum Liner machten. Es gab ein paar, die die Zeit anders nutzen und bis zum Nachtessen Appenzell schon mal unsicher machten. Pascal hat die Führung nicht sonderlich interessiert. Erst hat er im Tragtuch geschlafen und als es mir zu langweilig wurde, hatte Pascal auch gerade Hunger und wir haben uns ausgeklinkt.
Beim Nachtessen im Hotel Säntis konnten wir ein feines Mehrgangmenu geniessen. Wir hatten eigentlich vor, Pascal im Kinderwagen dabei zu haben, damit er dann schlafen kann. Aber das Restaurant war dermassen klein, dass der Kinderwagen nirgendwo so richtig Platz hatte. Da hat uns der Carchauffeur den MaxiCosi aus dem Car geholt und Pascal hat dann dort den ganzen Abend schön geschlafen.

Pascal und ich sind dann schlafen gegangen und Alain ist uns bald auch gefolgt. Andere Herren haben den Abend noch in vollen Zügen genossen, was Ihnen dann am nächsten Morgen anzusehen war.

Am Samstag hatten wir nach dem Frühstück eine sehr interessante Führung durch das Dorf Appenzell.

Danach sind wir nach Urnäsch aufgebrochen wo noch ein Mittagessen und den Besuch des Brauchtummuseums auf dem Plan standen.
Schliesslich hiess es schon wieder Abschied nehmen vom kleinen Kanton und die Heimreise antreten.
Es war schön und irgendwie ist uns dort eine heile Welt begegnet. Ich könnte mir zwar niemals vorstellen, dort zu leben. Pascal war das absolute Traumbaby. So gehen wir gerne wieder mal auf Reise.
Am Sonntag haben wir dann Liliane bei den Grosseltern wieder abgeholt. Sie hat die Zeit dort in vollen Zügen genossen. Sie hat dem Götti bei der Apfelernte geholfen und dann mit dem Grossvater frischen Most gepresst und diesen frisch ab Presse getrunken. Und dann hat der Grossvater natürlcih auch noch mit iht Büechli angeschaut bis ihr die Augen zufielen.