Category Archives: Aerger

Und noch weiter

Heute morgen hatte ich telefonisch nachzufragen versucht, ob denn nun das neue Kinderwagengestell schon geliefert wurde. Ich hatte jedoch nur immer den Telefonbeantworter dran. Also bin ich nach dem Abluefern von Liliane beim Gotti kurz da vorbei. Und siehe da, das Gestell wurde geliefert. Jedoch wusste diese Verkäuferin nichts von einem Spezialpreis und die Adapter fürs Buggy-Board wurden auch noch nicht retourniert.
Also konnte ich doch wieder umkehren und versuche mein Glück heute Nachmittag, wenn dann hoffentlich die richtige Verkäuferin im Laden ist.

Nachtrag: Sie hat mir das Gestell dann schlussendlich für 300.- Fr verkauft. Immerhin. Ich bin nun überglücklich meinen Kinderwagen wieder benutzen zu können. Und Pascal scheint es auch wieder zu geniessen.

der Ärger geht weiter

Sie können oder wollen das Gestell nicht mehr flicken. Jetzt müssen wir entweder ein neues Gestell für den Kinderwagen kaufen, oder uns mit einem Buggy begnügen. Und für ein neues Gestell wollen die doch wirklich 550.- Fr. Alain hat nun mit dem Verkaufsgeschäft ausgehandelt, dass sie uns das Gestell zum Einkaufspreis von 330.- Fr. verkaufen, als Entschädigung für unsere Umtriebe. Jetzt haben wir Zeit bis morgen um uns zu überlegen, was wir machen wollen. So kann man sich den Kinderwagen auch vergolden.

Hat irgendjemand ein Bugaboo-Gestell im Keller, das er nicht mehr braucht?

Ich ärgere mich wirklich. Wenn wir mit dem Kinderwagen nicht so sehr zufrieden wären, würden wir es wohl sein lassen. Aber der Wagen ist wirklich gut. Bloss der Kundendienst und die Betreuung ist scheisse!

bisher konnten wir nur Positives…

… über unseren Kinderwagen berichten. Aber nun ärgere ich mich wirklich.

Irgendetwas hat sich verklemmt und der Wagen liess sich nicht mehr richtig zusammenlegen. Also wieder an den Ort des Kaufes gefahren und das Gestell einschicken lassen. Die Verkäuferin hat mich dann noch nach dem Kaufbeleg gefragt. Da unser Kauf jedoch schon mehr als zwei Jahre zurückliegt und somit alle Garantieansprüche erloschen sind, habe ich den Beleg nicht mehr aufbewahrt. Nach etwas mehr als einer Woche rief dann die Dame des Verkaufsgeschäftes bei uns an, und ich dachte schon, wow, das ging aber schnell. Aber nein, die Dame fragte wieder nach diesem Beleg. Die Verkäuferin, die unseren Wagen entgegengenommen habe, habe drum nichts vermerkt.

Wiederum wurde die Dame von mir aufgeklärt, dass der Kauf schon länger als zwei Jahre zurückliege und dann doch wohl kein Beleg mehr nötig sei. Was diese dann ja auch bejahte und sich wieder verabschiedete. Die ganze Sache ist nun schon fast vier Wochen her. Heute dann wiederum die Nummer der Verkaufsgeschäftes auf dem Display. Na endlich, dachte ich, ist unser Gestell geflickt und abholbereit.

Irrtum. Wiederum eine andere Dame, die sich nach dem doofen Beleg erkundigt. Das ist jetzt doch wohl nicht derer Ernst! Sie meinte, die Herstellerfirma beharre auf einen Beleg. Das kann doch wohl nicht wahr sein. Seit wann muss ich für eine Reparatur, die ich ja auch bezahlen werde, einen Kaufbeleg vorweisen. Ich will jetzt meinen Wagen zurück. Die Notlösung ist eine Notlösung und in keinster Weise mit dem anderen Wagen zu vergleichen. Ich glaube ich muss morgen mal da vorbeifahren und denen ein wenig Dampf machen.

Nicht nett

Da habe ich wohl meiner Kollegin die falsche Firma für ihre Hochzeitskarten empfohlen, wenn auf ihre Email, dass sie enttäuscht sei, dass die Absage nicht schon etwas früher erteilt wurde, diese Antwort zurück kommt:

“guten abend frau xxx

ihre mitteilung kommentieren wir nur insofern, als dass sich
unser eindruck von ihnen mit ihrem heutigen mail definitiv bestätigt hat;-)

unser gespür täuscht uns sehr selten;-)

da sie unseren service gar nicht kennen erscheint uns ihr konstruierter
frust-kommentar sehr anmassend und von niederer gesinnung…

wir danken für ihre kenntnisnahme.

es grüsst sie

mister yyyy”

Ich habe den ganzen Emailverkehr gelesen und habe nichts entdeckt, was zu solch einer primitiven Äusserung veranlassen könnte. Schlechte Werbung, sage ich dazu nur.

Zu späte Einsicht

Ich bin nicht geschaffen für zwei Kinder. Ich sitze hier völlig erledigt und hungrig neben Pascal und versuche ihn zum Schlafen zu überreden. Denn was ihm sonst noch fehlen könnte, weiß ich nicht. Eigentlich hätte ich gerne noch etwas gegessen, aber kaum sitze ich am Tisch schreit Pascal wie am Spiess. Liliane scheint auch noch keine Lust auf ihren Mittagsschlaf zu haben so tönt es auf jeden Fall durchs Babyphone. Aber vielleicht mal von Anfang an:
Die Nacht war mal wieder eine zum Abschminken. Irgendwann möchte ich mal wieder länger als 2.5 h am Stück schlafen. Und jedesmal wenn ich aufstehen muss, plagt mich natürlich nachher wieder mein Husten, der mich wieder lange nicht einschlafen lässt. Um 6.00 wollte Pascal nicht mehr weiterschlafen. Alain hat ihn mir in die Hängematte gebracht, damit ich noch etwas liegenbleiben kann. Aber dann heißt es natürlich dauernd schaukeln, sonst weint er.
Um sieben ist dann definitiv Schluss. Wir müssen aufstehen, da Liliane nun auch schon wach ist. Pascal will mal wieder nicht hingelegt werden. Er will unbedingt vorwärts kommen, und das klappt noch nicht. Da fängt er nach ein paar Minuten zu jammern, was bei Nichtbeachtung in ein Schreien ändert. Also mache ich so schnell es geht Lilianes Schoppen und gehe Pascal dann wickeln und anziehen. Dann will ich mir einen Kaffee holen, aber irgendwie hat es Liliane geschafft, den nicht ganz leergetrunkenen Schoppen zu öffnen und den Inhalt auf dem Sofa zu verteilen. Also erst mal putzen. Dazu Pascal in den Babysitter legen. Das ist auch nicht cool, denn eigentlich möchte er sitzen, aber das gelingt ihm auch noch nicht. Wieder ist er gefrustet. Danach muss Liliane angezogen werden, ich sollte auch noch irgendwie aus meinem Pyjama raus und dann warten eine Menge Sachen, die abgewaschen werden wollen. Mittlerweile ist kurz vor neun und Pascal will seinen Schoppen, von dem er jedoch mal wieder nur zweidrittel trinkt. Da er immer noch am Weinen ist, gehen wir wohl erstmal einkaufen. Jetzt gilt es zwei Kinder winterfest anzuziehen (Reihenfolge ist egal, Pascal weint trotzdem) mich fertig zu machen und loszulaufen. Wenigstens klappt das Runterlaufen ohne Trotzanfall von liliane. Pascal will immer nicht schlafen, obwohl er sehr müde ist. Also Strategiewechsel: Pascal kommt ins Tragtuch und Liliane darf in den Wagen. Eh voilà, Pascal schläft endlich ein. So können wir in Ruhe die paar Dinge einkaufen. Dann wieder nach Hause. Pascal ist mittlerweile wieder wach und spielt für ein paar Minuten. Also beginne ich zu kochen. Kaum sind die Pfannen auf dem Herd, hat Pascal Hunger. Also wärme ich seinen Brei, und versuche während dem Kochen ein wenig Brei zu füttern. Mit wenig Erfolg. Beim Mittagessen versuche ich Liliane davon abzuhalten das Essen in ihren Haaren zu verteilen, während Pascal weiterhin mit Brei gefüttert wird. Nach einem Drittel gebe ich auf und mache einen Schoppen. Aber dieser will auch nicht getrunken werden. Liliane hat mittlerweile die Hälfte des Tellers auf dem Boden plaziert und Pascal weint immer noch. Als Liliane erklärt, sie habe fertig gegessen, gehen wir Zähneputzen und sie wird bettfertig gemacht. Nach der Gutenachtgeschichte will sie jedoch noch nicht schlafen und startet hundert Ablenkungsmanöver. Da Pascal jedoch immer noch weint, habe ich keine Chance darauf einzugehen.
Jetzt versuche ich rauszufinden was Pascal fehlt, bzw. versuche ihn zu Schlaf zu überreden. Hängematte klappt nicht. Also rein ins Tragtuch und Runden in der Wohnung drehen. Er wird zwar langsam ruhiger, aber von Schlafen keine Spur. Liliane singt auch immer noch durchs Babyphone. Wenigstens bin ich meinen Frust via post durch mein iPhone losgeworden, denn gegessen habe ich noch nicht.
Mann, bin ich genervt. Wahrscheinlich überträgt sich mein Frust auch auf Pascal und er ist drum so mühsam…..
Und ihr so?

wie Frauen parkieren…

Heute mittag im völlig überfüllten Parkhaus. Zwei Parkplätze gleich neben dem Eingang werden zufälligerweise miteinander frei. Da kommt ein dicker Kombi und stellt sich einfach auf beide Parkfelder mittig drauf. Ich hatte glücklicherweise schon einen Parkplatz für mein kleines Auto gefunden.

Ich konnte natürlich nicht auf mein loses Mundwerk verzichten und habe ihn (männlich, ca 30-40 Jahre alt, eher mollig) auf sein Parkverhalten hingeweisen. Da wurde er ziemlich sauer und meinte dann abschliessend: “er hätte halt so wie eine Frau parkiert”, hat sich umgedreht und ist in den Lift gestiegen.

Wollte er mir damit eins auswischen? Oder was will er damit sagen? Als Entschuldigung haut das ja wohl kaum hin.

Parkieren wir Frauen wirklich so? Ich weise diese Art von Parkieren eher den männliche, arroganten Möchtegernwichtigtuern zu.

(Der Inhaber dieses Autokenzeichens hatte übrigens diesen Eintrag im Register. Das nenne ich eher schlechte WErbung für Saubermänner)