Hilfe bei der Apfelernte

Es gab viele Äpfel dieses Jahr, trotz der Kälte im Frühling, als doch so viele Blüten erfroren.

Und da bei den Grosseltern auf dem Inkenberg jede helfende Hand gerne genommen wird, haben wir unseren freien Samstag im Inkenberg verbracht. 

Bei der Fahrt auf dem Anhänger zu den Apfelbäumen, hat ein Kollege meines Bruders, der auch zum Helfen da war, erzählt, dass er als Kind auf dem Hof seines Vaters immer Lohn pro aufgelesenen Apfelkorb erhalten habe. Das machte meine Kinder hellhörig, denn sie waren am Sparen um sich in den Herbstferien im Legoland etwas kaufen zu können. Mein Bruder und ich haben dann abgemacht, dass sie pro Korb entlöhnt werden.

Das liessen sich die beiden Grossen nicht zweimal sagen. Wobei der Start, dann schon sehr an ihren Geduldsfäden riss, denn wir fuhren erst zu den kleinen Birnen und dort dauerte es doch sehr lange, bis so ein Korb voll wurde.

Nichtsdestotrotz hielten sie durch. Nach dem Wechsel zu den grösseren Äpfeln hielt die Tochter erst noch mit, aber gab dann nach 12 Körben (etwa 1 1/2 Stunden Arbeit) auf. Der Sohn hatte Blut geleckt und war sehr, sehr fleissig am Werk. Ganze 32 Körbe hat er aufgelesen, das dauerte doch fast 4 Stunden. Da war er nachher sehr ko aber auch sehr stolz, denn das Grossmami hat den Lohn noch ein wenig aufgerundet, so dass es einen stattlichen Zustupf zum Sackgeld gab. 

Das war ein sehr schöner Nachmittag und hat uns allen riesig gut getan.

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