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Ausflug mit meinen Bürogspänli

Wir durften einen wunderbaren Nachmittag, Tag und Abend auf dem Bürgenstock erleben.

Die Kinder durften erst zu einem Klassengspänli von Junior und nachher haben unserer weltbesten Babysitter die Kinder abgeholt und mit Ihnen bei uns zuhause Znacht gegessen, gespielt und sie dann ins Bett gebracht.

Währenddessen hatten Alain und ich zusammen mit meinen Bürogspänli eine Führung durch den Bürgenstock-Resort und später dann ein wunderbares Znacht in einem der Restaurants.

das war ein wirklich schöner Abend! Danke an alle, die das ermöglicht haben.

Arbeiten, ganz luxuriös

Alain hat sich zwei Wochen frei genommen in den Herbstferien. In der ersten Woche waren wir in Gran Canaria und in der zweiten Woche war noch ein Ausflug ins Legoland geplant.

Ich war am Montag und am Dienstag noch arbeiten. Und konnte es richtig geniessen, denn ich musste am Morgen kein  Kind wecken und parat machen, denn die durften dank Alain alle ausschlafen. Es war so schön, am Morgen mal nur für mich zu schauen und meinen Rhythmus durchzuziehen.

Und die Kinder haben die Exlusivzeit mit Alain sehr genossen. Er hat mit Ihnen das Verkehrshaus besucht, die neue Bibliothek unsicher gemacht und im Wald gebrätelt.

Hilfe bei der Apfelernte

Es gab viele Äpfel dieses Jahr, trotz der Kälte im Frühling, als doch so viele Blüten erfroren.

Und da bei den Grosseltern auf dem Inkenberg jede helfende Hand gerne genommen wird, haben wir unseren freien Samstag im Inkenberg verbracht. 

Bei der Fahrt auf dem Anhänger zu den Apfelbäumen, hat ein Kollege meines Bruders, der auch zum Helfen da war, erzählt, dass er als Kind auf dem Hof seines Vaters immer Lohn pro aufgelesenen Apfelkorb erhalten habe. Das machte meine Kinder hellhörig, denn sie waren am Sparen um sich in den Herbstferien im Legoland etwas kaufen zu können. Mein Bruder und ich haben dann abgemacht, dass sie pro Korb entlöhnt werden.

Das liessen sich die beiden Grossen nicht zweimal sagen. Wobei der Start, dann schon sehr an ihren Geduldsfäden riss, denn wir fuhren erst zu den kleinen Birnen und dort dauerte es doch sehr lange, bis so ein Korb voll wurde.

Nichtsdestotrotz hielten sie durch. Nach dem Wechsel zu den grösseren Äpfeln hielt die Tochter erst noch mit, aber gab dann nach 12 Körben (etwa 1 1/2 Stunden Arbeit) auf. Der Sohn hatte Blut geleckt und war sehr, sehr fleissig am Werk. Ganze 32 Körbe hat er aufgelesen, das dauerte doch fast 4 Stunden. Da war er nachher sehr ko aber auch sehr stolz, denn das Grossmami hat den Lohn noch ein wenig aufgerundet, so dass es einen stattlichen Zustupf zum Sackgeld gab. 

Das war ein sehr schöner Nachmittag und hat uns allen riesig gut getan.

Der Alltag hat uns wieder

Der Montag war hart, sehr hart. Waren wir uns doch in den Ferien gewohnt bis mindestens neun Uhr auszuschlafen. Hätte mir das jemand noch vor einem Jahr gesagt, dass man mit unseren Kindern so richtig ausschlafen kann, hätte ich ihn wohl ausgelacht. Das konnte ich mir nach mehreren Jahren nicht mehr Ausschlafenkönnens nicht vorstellen.

Das Coole war ja, dass die Kinder sich selber organisierten. auch wenn sie so gegen acht, halb neun alle wach waren, liessen sie uns noch etwas schlafen. Hat der Kleintje zu fest über Hunger gejammert, haben sie ihm einfach ein Jogurt gegeben.

Am 31. Dezember, als die Tochter bei ihrem Gotti übernachtete liess Junior uns bis halb elf schlafen und auch am 1. Januar begann unser Frühstück erst um elf.

So war es dann schon sehr früh, als mein Wecker um 5.50 Uhr klingelte.

Tja nun sind die schönen Ferien schon wieder vorbei. aber schön wars!

Abende wie diese…

…wo ich hundemüde ins Bett falle, obwohl ich doch eigentlich noch an der Buchhaltung zu arbeiten hätte. Das Wohnzimmer sieht auch noch immer aus, wie wenn da zehn Kinder hausen. Geschweige denn der Wintergarten, der noch immer Zeuge der gestrigen Badepartie der Kinder ist. Flügeli, Wasserbälle und anderes Wasserspielzeug teilt sich den Platz mit den zum Trocknen über die Stuhllehnen gehängten Badetüchern und Badehosen.

Zumindet die Küche ist aufgeräumt, dem Mann sei Dank und die Badezimmer sind auch mal wieder gereinigt.

Ich hatte mir vorgenommen, am Abend etwas mehr Zeit für die Kinder zu haben. Abends sich bei jedem noch hinsetzen und über den Tag reden. Mir die Sorgen und Nöte und aber auch das Gefreute anhören. Faktisch bin ich einfach nur froh, wenn sie im Bett sind und schlafen, denn schon bald wird der Kleinste wieder nach mir rufen und ich werde im Halbschlaf versuchen seine Träume zu verjagen, ihm ein wenig über den Kopf streichen, notfalls einen Schoppen machen oder ihn dann gleich zu mir ins Bett holen.

Am Tag habe ich oft nicht die Zeit wirklich jedem richtig zuzuhören. Denn wenn die Tochter mir etwas erzählen will, ruft meist schon einer der beiden Jungs, weil er vielleicht auf der Toilette sitzt oder sich irgendwo gestossen hat…

Es wäre so schön, jedem Kind mehr Zeit zu widmen. Mit der Tochter mal wieder etwas basteln, Junior bei seinen coolen Legokonstruktionen helfen oder dem Kleintje zuhören wenn er mit den Duplo-Männdli spielt oder ihm bei einem Puzzle helfen. Aber in Wirklichkeit bin ich jedesmal froh, wenn sie sich miteinander oder für sich beschäftigen und ich wieder etwas im Haushalt abarbeiten kann. Auch wenn es meist nachher wieder aussieht wie wenn eine Bombe eingeschlagen hat. Sie lieben es im Moment Hütten zu bauen und dann fast das gesamte Spielzeug da rein zu schleppen.

Und dann wäre es doch einfach auch mal wieder schön, Zeit für mich zu haben. Ein Buch zu lesen oder in Ruhe etwas zu nähen. Oder einfach Zeit ganz in Ruhe mit meinem Mann zu verbringen, ohne dass jemand dauernd dazwischen quatscht oder ein Stapel Wäsche zwischen uns liegt (obwohl ich unsere gemeinsamen Wäschefaltabende auch sehr schätze). Es bleibt einfach immer so viel Arbeit liegen. Und auch wenn ich am Abend nicht mehr die Energie habe, die Arbeit fertig zu machen, es bleibt die Gewissheit, dass da noch viel Unerledigtes herumliegt und das lässt mich nicht entspannen.

Meine Wochenende sind meist geprägt von Sachen erledigen, da der Mann mir Zeit verschafft. Ich weiss, dass ich mir mehr Zeit für mich nehmen sollte. Dass ich das brauche, aber das geht so schlecht, wenn ich all die Berge dauernd sehe. So wusle ich dann die ganze Zeit schlecht gelaunt rum und erledige halbherzig all die Sachen.

Wie löse ich das Dilemma? Auf lange Zeit stehe ich das so nicht durch.

Ich muss mir wohl einfach vornehmen, die unerledigten nicht so wichtigen Dinge liegen zu lassen. Es zuzulassen, dass ein Chaos herrscht, wenn jemand zu Besuch kommt. Die Betten auch mal ungemacht zu lassen, obwohl ich den ganzen Tag zuhause bin. Die Wäsche halt noch ein, zwei Tage länger an der Leine lassen, vielleicht entwickeln wir ja irgendwann ein System und kleiden uns alle in der Waschküche an 🙂

Ich muss mich, unsere Beziehung und die Kinder wieder wichtiger nehmen als den Haushalt.

Mittagspause

Am Mittag mit einer lieben Freundin im Strandbad Zug nach einem kurzen Schwumm im Wasser zu Mittag essen. Das einzig Richtige an so einem heissen Arbeitstag wie heute.

IMG_9107schade nur, das die ganze Abkühlung nach dem mit dem Velo ins Büro radeln wieder dahin ist.

 

es war hart

diese Ferien waren toll. Wir konnten uns wirklich etwas erholen, denn die Kinder haben jeden Tag bis halb neun!!! geschlafen. Gut der Kleintje kam zwar nachts und ist dann meist bei uns im Bett gelandet, aber trotzdem. Toll!

Die Kinder haben dann sogar meist noch bis fast zehn Uhr zusammen gespielt, bis sie dann nach Frühstück verlangten.

Und so war der heutige Start in den Alltag ein wenig hart. Vorallem das Aufstehen am Morgen war für alle ein Kampf.

Montags ist es auch sonst eher schwierig, denn ich arbeite am Montag und die Kinder sind im Gegensatz zu meinem zweiten Arbeitstag, an dem Alain die beiden Grossen an seinem Homeoffice-Tag zu Hause betreut, alle fremdbereut und so müssen wir um 7.10 Uhr alle aus dem Haus sein. Das ist früh! Mein Wecker klingelt um 5.48Uhr. Spätestens fünf Minuten später stehe ich auf.  Dann mache ich erst mich und meine Sachen bereit, dann die Utensilien (Znüniboxen, Trinkflaschen, Ersatzkleider, evt. Regenzeugs oder Skizeugs..) der Kinder parat. dann gibt es erstmal einen Kaffee für ich und Alain bevor ich dann die Meute wecke. Das ist dann so ca. 6.30Uhr bis 6.40Uhr. Jetzt gilt es Junior und den Kleintje zum Umziehen zu motivieren, das gelingt manchmal besser manchmal schlechter. Die Tochter kommt eher nach mir und steht relativ gut auf. Junior kämpft morgens am längsten. Er braucht seine Zeit um richtig wach zu werden.  So ist es dann meist ein wenig hektisch, bis wir dann alle aus dem Haus sind. Wenigstens müssen wir nicht auch noch frühstücken, die Kinder essen alle nachher entweder in der Kinderkrippe (der Kleintje) oder bei der Tagesmutter (die beiden Grossen).

Turbulent

Hat die Woche gestartet. Denn am Montag, als ich die Kinder wecken ging und dem Kleintje dazu über die Stirn strich, merkte ich dass sich diese ziemlich heiss anfühlte. Jetzt hiess es schnellstmöglichst alle Alternativen prüfen.

Ist er krank, wenn ja, wie krank? Wer kann die Pflege übernehmen?
Alain hatte diesmal eine Schulung, der er unmöglich fernbleiben konnte, ich hätte eigentlich am Donnerstag eine erste Abgabe von Plänen, welche noch nicht wirklich den gewünschten Planstand hatten. So rief ich am Montagmorgen um 7.00 Uhr, nachdem der Kleintje nun schon seit einer halben Stunde wach und wohl definitiv fiebrig und angeschlagen war, unsere letzte Hoffnung an: die Grosseltern im Inkenberg. Sie seien zwar am Heuen, aber am Montag würden sie wohl noch nicht reinbringen, dann würde es klappen, dass das Grossmami das Fieberwürmchen gekuschelt konnte.
Also habe ich dem Junior erklärt, dass wir heute leider nicht wie geplant mit dem Velo und Anhänger in die Krippe fahren könnten, aber dass dafür der Papi ihn in die Krippe bringen würde, während ich die Tochter zur Tagesmutter und den Kleintje in den Inkenberg bringen würde.
Er war zwar enttäuscht, aber das Hinbringen durch Alain hat ihn ziemlich gut getröstet.
Wie gesagt so getan. Auf der Fahrt in den Inkenberg, habe ich im Büro noch Bescheid gegeben, dass ich mich verspäten werde.
Um Viertel nach acht sass ich dann an meinem Platz. Das erste Abschätzen des Planstandes liess mich erst mein Mittagsdate absagen und ich verzichtete auch sonst auf möglichst alle Unterbrechungen und nicht so wichtige Abklärungen. So dass ich diesen einen statt zwei Arbeitstage so intensiv wie nur irgendmöglich nutzen konnte. Am Ende des Tages hatte ich mein Abgabeniveau zwar nicht erreicht, aber war dem Ziel sehr viel näher gekommen als ich gedacht habe.
Mit Rücksprache mit meinem sehr verständnisvollen Chef haben wir den Kunden informiert, dass er am Donnerstag halt erst einen Vor-Vorabzug erhalten werde.
Denn für Dienstag hatte ich niemanden, dem ich mein krankes Mäuschen anvertrauen wollte.
Am Dienstag war der Kleintje auch immer noch sehr fiebrig, das Fieber hielt sich fast konstant auf 39.4 Grad, aber da der Kleintje im Gegensatz zum Montag dabei einen ziemlich guten Eindruck machte, habe ich von einem Arztbesuch abgesehen. Wir haben einen ruhigen Tag zusammen verbracht und die Tochter hat es wohl auch sehr genossen den Nachmittag mit uns zu verbringen.
Heute ging es dem Kleinsten schon wieder viel besser. Was auch immer es war, was ihn quälte , es scheint überstanden zu sein…