Lenzerheide Sommer 2017

ganz spontan haben wir ein paar Nächte im Hotel Schweizerhof gebucht. Und liessen es uns so richtig gut gehen.

Wir haben uns den Veloträger meines Bruders ausgeliehen und Alain und die beiden Grossen haben ihre Bikes mitgenommen. Schon bei der Anfahrt haben wir bei der Talstation der Rothornbahn Halt gemacht und die Übungsanlage unten bestaunt und ausprobiert.

Wir hatten Halbpension, das haben wir sehr geniessen können. Das Frühstücks-Buffet fanden alle sehr cool, vorallem da man auch verschiedenste Eierspeisen und Waffeln bestellen konnte.

Am Abend gab es für uns Erwachsenen jeweils einen Sechs-bzw. Fünfgänger (wenn man auf den Käse am Schluss verzichtete) die Kinder konnten entweder etwas von der Karte bestellen oder sich am Kinderbuffet bedienen. Wenn sie fertig gegessen hatten düsten sie schnell ab in den Kindergarten, damit sie möglichst lange noch unten spielen durften. Alain und ich konnten derweil ganz in Ruhe noch die verbleibenden Gänge geniessen.

Am ersten Tag sind Alain und die beiden Grossen auf eine kleine Velotour (18km) in Richtung Lantsch aufgebrochen. Es war glaub schon noch anstrengend für die Kinder aber die Tochter liess sich mit einem grossen Coupé im Antiquitätencafé  bestechen. Sie dürfe bestellen was sie möchte, hat Alain ihr versprochen. Das liess sie sich natürlich nicht zweimal sagen.

Sie hatten es aber glaub wirklich sehr cool miteinander, auch wenn sie nachher schon sehr müde waren.

Der Kleintje und ich haben derweil die Gästekarte des Hotels, die für alle Bergbahnen gültig ist ausgiebig genutzt und sind gleich mal hoch ins Rothorn gefahren und abhin die grossartige Aussicht bestaunt.

Der Kleintje wollte dann aber wieder runter nach Scharmoin zur grossen Murmelibahn. Er hat im Hotel schon zwei grosse Kugeln dafür bekommen und wollte die nun ausprobieren.

dann gab es auch für uns noch einen Kaffeehalt im Bergrestaurant Scharmoin, wo wir auf der Terrasse sitzend Murmeli beobachten konnten und die Knirpse auf der Laufrad-Übungspiste zuschauen konnten.

DA wir den anderen am Abend so von der Mumelibahn vorgeschwärmt hatten, wollten die beiden Grossen am nächsten Tag unbedingt auch noch nach Scharmoin. Alain hatte an dem Morgen mit einem Arbeitskollegen abgemacht, dass sie gemeinsam auf eine grössere “Downhill”-Biketour gehen und so haben wir uns am Morgen ganz zeitig aufgemacht.

Wir waren am Morgen wirklich die ersten bei der Murmelibahn und konnten sie so richtig genießen.

die Grossen wollten dann aber unbedingt auch noch aufs Rothorn hoch und so sind wir mit vielen Bikern mit dem grossen Gondeli hochgefahren.

Oben war es sehr angenehm kühl und die Aussicht auch heute phänomenal. Wir sind dann oben noch ein wenig herumspaziert und die Kinder haben die jede Menge glitzernder Gneis-Steine gesammelt.am Mittag hatten wir uns noch mit den Eltern vom Kleintje-Götti am Heidsee verabredet. Und so sind wir ganz gemütlich von der Talstation Rothorn zum Lido des Heidsees spaziert.

Wir hatten vom Hotel noch zwei Gutscheine um Pedalo zu fahren und die Kinder haben das Kleintje-Götti-Mami überredet mit uns Pedalofahren zu gehen. Dann könnten wir gleich zwei Pedalos gleichzeitig mieten. Da liess sie sich nicht bitten und hat gleich zugesagt. So hatten wir ganz viel Kurzweil. Der Kleintje hat den Vater von seinem Götti gleich in Herz geschlossen und hat allerlei “Seich” mit ihm angestellt.

Am Nachmittag durfte ich dann noch ins Hamam, während Alain mit den Kindern das Familienbad einmal mehr unsicher machte. Die Kinder entwickeln sich immer mehr zu Wasserratten. Junior springt mittlerweile von oben ins Wasser und der Kleintje planscht zufrieden mit seinen Flügeli herum. Und die kleine Madame schwimmt mittlerweile besser als ich.

Am Montag hiess es dann leider schon wieder auschecken, aber nicht ohne vorher noch einmal ausgiebig das Frühstücksbuffet zu geniessen.

Da unsere Gästekarten für die Bergbahnen am Montag noch gültig waren, sind wir in Churwalden mit der Panoramabahn aufs Heidbüel gefahren. Dort gibt es einen megacoolen Wetterwichten-Weg für den Kleintje war es ziemlich an der Grenzen der Machbarkeit, aber mit Hilfe von uns war der etwas anspruchsvollere Wanderweg machbar. 

man musste auf dem ganzen 2.5 km langen Weg nach Wichten Ausschau halten, die einem dann ein Tier zeigten. Dieses Tier gab es auf der Karte zu suchen und am richtigen Ort zu stempeln.

das ergab am Schluss ein Lösungswort und nach Abgabe der Karte gab es bei der Talstation ein kleines Geschenk. Leider war uns das Wetter nicht immer hold, was halt so passiert, wenn man im Land der Wetterwichten unterwegs ist. Aber wir fanden einen guten Unterschlupf unter den grossen Bäumen und es hat dann schon bald wieder nachgelassen und die Sonne schaute wieder hervor.

das ist wirklich ein wunderschöner Ausflug zum Heidbühl. Es hat dort auch eine megaschöne Brätelstelle, gleich oben am See, von wo man eine tolle Aussicht hat.

Und da waren unsere Kurzferien in der Heide schon wieder fertig. Aber wir sind alle der Meinung dass uns die paar Tage so lange vorgekommen sind, wie wenn wir ein Woche da gewesen wären. Wir haben die Zeit so ausgiebig genutzt und so viel erlebt.

Umweltarena

Heute haben wir der Umweltarena in Spreitenbach einen Besuch abgestattet. Alain war mal mit seinem Geschäft dort und meinte das sei noch interessant.

Und ja, das ist es wirklich. Die Ausstellung ist super gemacht! Sehr informativ und spielerisch sind die Themen Umwelt, Nachhaltigkeit, erneuerbare Enegien und Natur umgesetzt.

Während der Sommerferien war jetzt immer Donnerstag bis Sonntag Familientage, wo man an Workshops teilnehmen konnte oder spezielle Touren machen konnte.

Zuunterst im Untergeschoss können verschiedenste Elektrofahrzeuge ausprobiert werden. Das sah sehr spannend aus, aber es hatte schon so viele Leute, dass wir nicht anstehen mochten.

Im Erdgeschoss gibt es Informationen zu Natur und Leben. Dort wird unser Einkaufsverhalten kritisch hinterfragt und gezeigt wie spannend und einfach ressourcenbewusstes Handeln ist.

im ersten Obergeschoss gibt es eine Ausstellung zu Energie und Mobilität. Dort gibt es interessante Informationen zu Energiequellen und Energiebedarf und auch Fahrzeuge die weniger  Energie brauchen werden gezeigt. Ganz interessant ist auch das Modell des ersten energieautarken Mehrfamilienhaus der Welt.

im zweiten Obergeschoss gibt es eine Ausstellung zu Bauen und Modernisieren. Das fand dann wohl vorallem ich sehr spannend, da hätte ich wohl noch Stunden verbringen können.

die Ausstellung zu den erneuerbaren Energien im zweiten Obergeschoss waren für unsere Kinder noch etwas zu technisch. Aber es gab auch dort viel zu entdecken und sehen.

Wir können die Ausstellungen wirklich sehr empfehlen. (auch wenn es manchmal durch sehr offensichtliche und klar erkennbare Sponsoren etwas lustig daher kommt)

Bitte aber unbedingt vorher die Öffnungszeiten checken, die Umweltarena hat nicht immer geöffnet.

Dinosauriermuseum

Der Kleintje spricht schon ganz lange davon, dass er Alain endlich mal das tolle Dinosauriermuseum zeigen wolle. Und da das Wetter am Anfang unserer Ferien nicht so toll war, haben wir seinen Wunsch umgesetzt.

Wie schon beim letzten Mal hatten wir sehr viel Kurzweil und eine Menge gesehen. Dieses Mal hatte es einfach schon sehr viele Besucher, so dass wir dann am frühen Nachmittag genug gesehen hatten.

Der Flamingo hebt ab

Der Herzenswunsch der Tochter zum Geburtstag war ein Flamingo für zum Baden. Aber nicht irgendein Flamingo, nein der Riesenflamingo sollte es sein. Die Grossmutter hatte Erbarmen und hat der kleinen Madame das Riesenviech geschenkt.

Und so haben wir heute das erste Mal einen Badeausflug mit Riesenschwimmhilfe gemacht. In unserer Lieblingsbadi darf man mit Schimmhilfe nicht so weit raus schwimmen und so mussten wir uns einen anderen Platz suchen. Wir sind dann beim Choller baden gegangen. Es ist auch wunderschön da, nur hat es beim Reinlaufen halt schon sehr viel Steine und dann draussen sehr viel Seegras.

Aber den Flamingo hat das nur wenig gestört. Mit der Pumpe war er erstaunlich schnell aufgeblasen und startklar.

Die Kinder hatten ganz viel Spass damit und später ist euch noch meine Schwester zu uns gestoßen, die dann eine sehr glückliche Tochter ganz schön lange hin und her geschoben hat.

Am Abend war der Flamingo dann auch recht müde…

ab ins Zelt

Ich hatte den Kindern schon ganz lange mal versprochen, dass wir mit meinem kleinen, alten Zelt irgendwo draussen übernachten. Und da das Wetter diese Woche recht gut war, haben wir es am Donnerstag Abend gewagt. Wir sind am Nachmittag in den Inkenberg gefahren und haben das Zelt aufgestellt. Es ist mein altes Openairzelt, dass ich mit vor mehr als 20 Jahren gekauft hatte. es bietet Platz für 2 1/2 Personen und so war es für uns vier schon sehr kuschelig da drin.

Erst waren wir aber noch mit dem Großmami zur Lorzentobelbrücke  bräteln gegangen und haben auf dem Heimweg eine Menge Löwenzahn für die Hasen gesucht.

und was soll ich sagen, die Nacht war kurz aber auch sehr kurzweilig.

Die Kinder haben es riesig genossen, der Kleintje hat sich einmal quer durch das ganze Zelt geschlafen, Junior war sehr anhänglich und lag die meiste Zeit fast auf mir. Wir buchen es als Erlebnis ab. Das Zelt hat aber leider nicht überlebt. Der Reisverschluss liess sich nicht mehr schliessen und die Nähte sind alle nicht mehr dicht. So haben wir es im Anschluss dann gleich entsorgt.

Pfadilager zum Zweiten

Diesmal war die Tochter zwar immer noch etwas aufgeregt aber schon sehr viel weniger als beim letzten Mal. Beim Abgeben hat sie mich noch kurz gedrückt und weg war sie…


nach einer Woche bekamen wir eine müde, schmutzige aber sehr glückliche Tochter zurück. Sie hatte es wohl wirklich sehr, sehr gut da. Ich war erst etwa unsicher, da sie zum ersten Mal mit einem Asthmaspray unterwegs war und wir nur einen Tag zum Üben hatten. Aber sie hat das ganz wunderbar gemeistert und konnte die Tage so richtig geniessen!

Schloss Lenzburg

Die Jungs hatten sich in der Abwesenheit von der Tochter einen Ausflug ins Schloss Lenzburg gewünscht. Da liessen wir uns nicht zweimal bitten, das finde ich auch immer wieder spannend.

Mit der Raiffeisenkarte hatten wir sogar freien Eintritt, das war sehr cool.

Wir haben die Jungs fast nicht mehr aus dem Kindermuseum gekriegt, sie waren ganz fasziniert und wollten alles ausprobieren und jede Menge Sachen basteln.