Nov
25
2009
Ich muss jetzt einfach meinem Bauch etwas Luft machen. Ich bin irgendwie wütend, und das muss jetzt einfach raus.
Aber erst möchte ich darauf hinweisen, dass dieser post keinem der Beteiligten gilt. Denn ihr seid großartig. Ohne Euch wäre ich wohl schon lange untergegangen. Mein Mann, der seit mehr als einer Woche von zuhause arbeitet oder aber uns Kranke pflegt, weil es anders einfach unmöglich gewesen wäre, und ich so wenigstens zwei Tage im Büro sein konnte. Meine Mutter, die uns helfend unter die Arme gegriffen hat als wir krank waren, und zum Dank nun selber mit der Magendarmgrippe kämpft. Meine Schwiegereltern, die sich liebevoll zur Verfügung stellen um auf Pascal aufzupassen. Das Gotti von Liliane, die uns ein sehr entspanntes Hochzeitsfest miterleben ließ, indem sie hier bei ins auf unsere beiden Kleinen aufgepasst hat. Das fille du limmatquai das sich einfach so als Babysitter zur Verfügung stellt. Und alle anderen Freunde und Verwandten, die für uns da sind und uns unterstützen.
Dieser Frustpost gilt einzig und allein der schweinischen Grippe und der damit zusammenhängenden Umstände. Ich habe hier ein quitschfideles kleines Kind, das gemäß unserem Kinderarzt vor einer Ansteckung mit dieser Grippe geschützt werden muss. Aber eben, er ist nicht krank! Wie soll ich das mit meinem Gewissen vereinbaren, wenn ich scheinbar grundlos nicht zur Arbeit kann, weil nun alle provisorisch abgemachten Betreuungsplätze nicht klappen. Es sind einfach zuviele Menschen krank geworden. (teilweise haben wir sie ja sogar ungewollt angesteckt)
Was soll das, werdet ihr euch jetzt vielleicht denken. Man kann ja doch wohl zum Wohle des Kindes auf meine oder die Arbeitskraft meines Mannes verzichten. Daran wird die Wirtschaft ja wohl nicht untergehen. Ja das kann man sicherlich. Aber ich habe gegenübet meinem Arbeitgeber ein schlechtes Gewissen. Meine Arbeit bleibt liegen. Meine beiden Chefs haben ja sonst schon einen Mehraufwand, einfach dadurch, dass ich nur zwei Tage die Woche im Büro bin. Es ist in unsere Branche nicht üblich, dass man als Frau Teilzeit arbeiten kann. Und da bin ich den Beiden wirklich sehr, sehr dankbar. Und das stürzt mich nun in eine gewisse moralische Abhängigkeit.
Fazit für morgen: Pascal wird mich nun halt mal ins Büro begleiten, damit ich das wichtigste regeln kann. Und nein, ich fühle mich dabei genausowenig wohl, wie wenn ich mit einem gesunden Kind zuhause bleibe.
Nov
22
2009
…hat es den grossen Mann im Hause erwischt.
Nov
19
2009
Pascal dreht sich nun ganz offiziell vom Rücken auf den Bauch. Er hat es seit einem Monat immer wieder mal geschafft, aber jetzt klappt es fast immer. Meist ist er dann ganz stolz und verkündet dies auch lauthals. Nur wenn er mit dem einen Arm hängenbleit, muss er noch befreit werden.
Blöd ist halt nur, dass er immer noch sehr viel erbrechen muss. Und wenn er dann so auf dem Bauch liegt, ist es auch meist schon um ihn geschehen.
Liliane darf abends vor dem ins Bett gehen immer noch eine Folge Pingu schauen. Nun hat auch Pascal den kleinen Pinguin für sich entdeckt. Wenn er dabei ist, kann er sich vor lauter Lachen schon fast nicht mehr erholen.
Nov
19
2009
Ich glaube wir zahlen gerade die Strafe für die gestrige Banane zum Z’Nacht. Liliane füllt weinend ihre Windeln und sagt nur noch dauernd “Mami gang wäg” und das seit mehr als einer halben Stunde. Mir bricht gerade mal wieder mein Herz.
Nov
19
2009
Liliane wünscht sich Spaghetti zum Z’mittag. Und aus Mangel an leichten Alternativen gab es einfach Erbsen und Rüebli mit etwas Rahm und Käse dazu. Damit sie auch ein klein wenig Gemüse dazu isst, habe ich ihr noch ein kleines Täfelchen Schokolade versprochen. Jetzt hoffe ich einfach, dass das kein Fehler war und sie ihr Mittagessen trotzdem im Bauch behalten kann. Sonst muss ich dann ihr Bett wieder neu beziehen und die Kleine in die Badewanne stecken. Drückt mir also die Daumen.
Nov
19
2009
… könnte man meinen ich sei schwanger. Die Kleine sitzt auf ihrem Bett und hört Zäller Wiehnacht. Und mir kommen dabei beim Putzen die Tränen…
Nov
19
2009
Es geht uns wieder besser. Jetzt nutzen wir den Morgen um etwas aufzuräumen, die Unmengen an Wäsche zusammenzulegen und zu versorgen und dazwischen immer wieder etwas Pause zu machen.
Grüsse an draussen, wir leben wieder…
Nov
18
2009
… nach zwei Tagen Magendarmgrippe im Hause alcam. Alain hatte alle Hände voll zu tun, um seine kranken Frauen zu versorgen. Lilianes Bett musste fünfmal neu bezogen werden. Einmal musste sogar die Matratze ausgewechselt und gereinigt werden. Zwölf Maschinen mit Bettzeug und Kleidern mussten gewaschen werden, drei Tumbler gestartet werden. Unmengenen von Tee musste gekocht werden und die Patienten zu dauerndem Teetrinken angehalten werden. Liliane wurde zweimal in die Badewanne gesteckt, da sie dich selber vollgek.. hatte. Und nebenbei wollte natürlich Pascal nicht zu kurz kommen.
Aber dafür geht es uns jetzt wieder besser. Liliane ist zwar noch erschöpft und sehr weinerlich, aber es geht aufwärts. Jetzt hoffen wir einfach dass es Alain nicht auch noch erwischt.