Sep 30 2009
Warum?
Bei uns hat ganz langsam und auf leisen Sohlen die Warum-Phase ihren Einzug. Nach der Frage: “Mami, was machsch Du?” folgt nun schon die Frage:”Warum?”
Sep 30 2009
Bei uns hat ganz langsam und auf leisen Sohlen die Warum-Phase ihren Einzug. Nach der Frage: “Mami, was machsch Du?” folgt nun schon die Frage:”Warum?”
Sep 29 2009
Pascal hat seit ein paar Tagen seine Fäuste und Finger entdeckt.
Leider steckt er sie oft so weit in den Mund, dass er davon erbrechen muss.
Sep 28 2009
Am Donnerstagabend haben wir Liliane bei ihren Grosseltern im Inkenberg abgegeben. Sie war schon ganz aufgeregt und hat ihr Köfferchen schon lange vorher gepackt gehabt.
Wir haben uns dann am Freitag morgen mit meinen Bürogspänli auf den Weg ins Appenzell gemacht. Ich war vorher noch nie in diesem Teil der Schweiz und hatte so meine Vorstellungen, wie es da so sein wird.
Mit dem Car sind wir dann erst mal zum Bähnchen des Hohen Kastens gefahren. Dann hiess es erstmals umsteigen und ab in die Höhe. Pascal hatte wohl etwas Mühe mit dem Druckausgleich. War der hohe Kasten doch mehr als 1800m hoch. Oben erwartete uns die strahlende Sonne und Frau Inauen für eine Rondom-Führung um das neue Drehrestaurant.
Leider war das Nebelmeer sehr hoch und wir konnten die umliegenden Berge nur erahnen. Ich wusste gar nicht, dass es im Appenzell so viele Berge und Täler hat.
Alain hat sich dann mal noch schnell davongestohlen um einen Cache zu heben bevor wir dann im Gasthaus das Zmittag serviert bekamen (Chäshörnli). Ich hatte dann nach meiner Portion immer noch Hunger und habe mir noch einen Apfelstrudel bestellt, was bei meinen Gspänli zu ziemlichen Erstaunen führte. Hatten sie doch alle schon mehr als genug an der Porion Hörnli.
Danach ging die Fahrt mit dem Car weiter nach Appenzell, wo wir erst mal die Zimmer im Hotel Säntis bezogen und uns dann auf den Weg zu einer Führung im Museum Liner machten. Es gab ein paar, die die Zeit anders nutzen und bis zum Nachtessen Appenzell schon mal unsicher machten. Pascal hat die Führung nicht sonderlich interessiert. Erst hat er im Tragtuch geschlafen und als es mir zu langweilig wurde, hatte Pascal auch gerade Hunger und wir haben uns ausgeklinkt.
Beim Nachtessen im Hotel Säntis konnten wir ein feines Mehrgangmenu geniessen. Wir hatten eigentlich vor, Pascal im Kinderwagen dabei zu haben, damit er dann schlafen kann. Aber das Restaurant war dermassen klein, dass der Kinderwagen nirgendwo so richtig Platz hatte. Da hat uns der Carchauffeur den MaxiCosi aus dem Car geholt und Pascal hat dann dort den ganzen Abend schön geschlafen.
Pascal und ich sind dann schlafen gegangen und Alain ist uns bald auch gefolgt. Andere Herren haben den Abend noch in vollen Zügen genossen, was Ihnen dann am nächsten Morgen anzusehen war.
Am Samstag hatten wir nach dem Frühstück eine sehr interessante Führung durch das Dorf Appenzell.
Danach sind wir nach Urnäsch aufgebrochen wo noch ein Mittagessen und den Besuch des Brauchtummuseums auf dem Plan standen.
Schliesslich hiess es schon wieder Abschied nehmen vom kleinen Kanton und die Heimreise antreten.
Es war schön und irgendwie ist uns dort eine heile Welt begegnet. Ich könnte mir zwar niemals vorstellen, dort zu leben. Pascal war das absolute Traumbaby. So gehen wir gerne wieder mal auf Reise.
Am Sonntag haben wir dann Liliane bei den Grosseltern wieder abgeholt. Sie hat die Zeit dort in vollen Zügen genossen. Sie hat dem Götti bei der Apfelernte geholfen und dann mit dem Grossvater frischen Most gepresst und diesen frisch ab Presse getrunken. Und dann hat der Grossvater natürlcih auch noch mit iht Büechli angeschaut bis ihr die Augen zufielen.
Sep 24 2009
Hoffentlich! Tja, scheinbar scheint eine zentrale Hardwarekomponente (RAID-Controller) ausgefallen zu sein, was zu Unterbruch von Mail und Blog führte. Der Ausfall beinträchtige danach noch das Filesystem, so, dass auf ein Backup zurückgegriffen werden musste. Scheinbar musste der letzte Post über den Jordan gehen, ansonsten sollte wohl wieder alles hergestellt sein. Hmmm, no good!
PS: Kennt jemand einen zuverlässigen, günstigen Provider?
Sep 23 2009
Ich habe heute zum ersten Mal seit der Geburt von Pascal etwas figurbetontes an. Ich habe zwar immer noch ein kleines “Bäuchlein”, aber meine Figur sieht schon wieder viel besser aus als nach der Geburt von Liliane.
Da wurde ich dich heute gleich zweimal nach einem kurzen Blick in den Kinderwagen gefragt, ob ich denn schon wieder schwanger sei. Von älteren Frauen! Dabei haben sie sich erst erkundigt wie alt denn Pascal sei. Dann hätten sie nur erst mal überlegen müssen um zu merken, dass das ja gar nicht möglich wäre.
Nun bin ich ein wenig gefrustet!
Sep 18 2009
Endlich. Mein erster Ausgang seit mehr als zwei Monaten bei dem nicht noch ein MaxiCosi mit Inhalt dabei ist.
Es ist ja schon ein wenig komisch. Man fuehlt sich, wie wenn man etwas Wichtiges vergessen haette.
Schon der Weg nach Zuerich war anders. Ich kann einfach die Treppe hochlaufen und muss nicht nach einem Lift Ausschau halten. Auch im Zug kann ich endlich mal wieder oben sitzen.
Das Essen mit ihr, ihr, ihr, ihr und ihr war sehr, sehr friedlich und hat sehr gut getan. Vorallem aber auch, weil ich schon bald ein sehr beruhigendes SMS von daheim bekommen habe. Per MMS hat mich unser Kleiner sogar noch angestrahlt. Jetzt sitze ich im Zug nach Hause und freue mich auf mein Bett. Diesen Eintrag schreibe ich uebrigens von meinem neuen, coolen Iphone. Muss dann zuhause nur noch die Links ergaenzen.
Maedels es war toll mit Euch. Immer mal wieder.
Sep 16 2009
am Montag Nachmittag einmal mehr genutzt, um mit der Kamera Bilder zu schiessen. Bot sich auch wirklich an, da Frau & Kind abwesend waren und zusammen mit Geocaching super funktioniert. Heute sollten es wieder mal Panoramen sein. Leider war das Wetter nicht allzu gnädig mit mir. Hoffe, die Bilder gefallen trotzdem.
PS: 11 Caches gesucht & gefunden ![]()
Sep 15 2009
Diesen Blogeintrag wollte ich schon seit längerem mal schreiben. Und da hier gerade ein ähnliches Thema behandelt wurde, habe ich mich nun endlich dazu aufgerafft ein paar Zeilen zu schreiben.
Bei Liliane habe ich das Stillen schon nach kurzer Zeit aufgegeben, da sie an der Brust einfach nicht trinken wollte und das ewige Abpumpen an meinen Nerven zerrte. Am Anfang habe ich es sehr bedauert. Denn ich hatte mir vorher gar nie Gedanken darüber gemacht, dass es evt. mit dem Stillen nicht klappen könnte. Es war für mich das Selbstverständlichste das ich dann stillen würde. Und ich hatte auch immer das Gefühl mich erklären zu müssen, wenn ich Liliane den Schoppen gab.
So nach und nach wurde mir jedoch bewusst, dass das Schoppengeben auch sehr grosse Vorteile mit sich bringt. Es ist zwar sehr teuer, aber man ist flexibler. Die erste Zeit mit Liliane war sehr, sehr streng und hat an unseren Nerven gezerrt. So war es doch immer wieder praktisch, wenn man in der Nacht abwechseln konnte. So kam jeder zu etwas mehr Schlaf. Auch des Auswärtsbetreuen war von Anfang an sehr einfach. So war es an unserer Hochzeit (Liliane war da 8 Wochen alt) sehr leicht, Liliane bei einer guten Kollegin zu lassen.
Auch die Eingewöhung in die Kinderkrippe ist mit Schoppennahrung sehr leicht.
Ein Nachteil, wie schon gesagt, ist der Preis. Das Milchpulver kostet eine kleines Vermögen. Vorallem da man ja unbedingt das Gefühl hat, man müsse HA-Nahrung geben. Ein weiterer Nachteil ist das Geschleppe. Man muss unterwegs immer alles dabei haben. So hatten wir immer Fläschchen, heisses und kaltes, abgekochtes Wasser und Milchpulver dabei.
Bei Pascal stille ich nun seit mehr als zwei Wochen voll. Und bisher scheint meine Milch zu reichen. Pascal nimmt gut zu. Der Stillrhythmus lässt jedoch stark zu wünschen übrig. Er trinkt sehr hastig und verschluckt sich viel. Da kommt eine Menge Luft mit. und die stört ich dann nachher. Ohne Bäuerchen ist an ein Weitertrinken nicht mehr zu denken. Und dieses Bäuerchen lässt halt oft auf sich warten. So hat er dann oft nicht genug getrunken und hat nach einer Stunde schon wieder Hunger. Das ist bei einem zweiten Kind sehr mühsam, da das erste so immer das Gefühl hat es komme zu kurz. Ich hoffe jetzt einfach, dass das noch besser wird. Denn können täte er es ja. Das zeigt er uns in der Nacht, wo er schon Stillpausen von bis zu sieben Stunden schafft.
Da trinkt er um einiges ruhiger. Es ist sehr angenehm nachts den Kleinen aus dem Stubenwagen heben, kurz stillen und dann weiterschlafen. Nichts mit Aufstehen und Schoppen anmachen.
Auch unterwegs ist es sehr praktisch. Man hat immer alles dabei und muss nicht schon beim Weggehen überlegen, wie lange man dann weg sein wird. Ich kann mich ganz spontan noch zu einem Kaffee einladen lassen oder irgendwo zum Abendessen bleiben.
Das Mühsame waren die Br*ust*war*zen, die doch zu Beginn sehr stark schmerzen. Auch eine Brustentzündung tut sehr weh und möchte ich nicht noch einmal haben. Dann war ich ja noch krank. Da hätte ich viel dafür gegeben, wenn ich den Kleinen zum Trinken abgeben könnte.
Mein Fazit bisher: Es hat beides seine Vor- und Nachteile. Jetzt warten wir mal ab, wie es ab Mitte Oktober mit der Kinderkrippe klappt. Und dann schauen wir weiter. Der Vorteil beim zweiten Kind ist, dass man sich nicht mehr so aufs Stillen versteift. Solange es klappt ist es ok, falls es aber nicht besser wird, können wir immer noch auf den Schoppen umstellen.