Category Archives: life is beautiful

Lisboa

schön wars…

Sonnig – windig – warm – freundliche ruhige Menschen – kein Wort verstanden – obrigada – gutes Essen – enge Gassen – grosse Plätze – gradliniges Stadtzentrum – hügelige Quartiere – Stolz – Lebensfreude – Kultur – Fado – rauf und runter – selfiesticks – Tram 28 – Pastel de nata – Bacalhau – Porto – Auszeit – nur wir zwei – Keramik – Schifffahrt – tejo – Aschenmarroni
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aber auch

Regen – krank – schlaflos – geklaute Tasche – Polizei – Flugverspätung – viele Touristen – müde

Famigros-Tag im Europapark Rust

Am Dienstag hat mich Jeanette von der Migros ganz kurzfristig angefragt, ob wir am Samstag am Famigros-Tag im Europapark mit dabei sein möchten. Sie hätten noch ein paar Tickets frei und wir dürften spontan mit.

Das liessen wir uns natürlich nicht entgehen und so sagte ich zu. Den Kindern haben wir bis am Samstagmorgen früh nicht gesagt, wo es hingeht. Sie wussten nur, dass sie sehr früh aufstehen müssen. Am Samstagmorgen wurde das Geheimnis dann gelüftet und die Freude war riesig. Wir waren als Familie noch nie dort, sie kennen den Europapark nur aus den Erzählungen ihrer Freunde. Und auch Alain und ich waren gespannt auf den Ausflug. Unser letzter Besuch im Europapark lag mittlerweile doch auch schon mehr als 20 Jahre zurück!

Wir kamen gut weg und bis nach der Grenze waren wir recht gut im Zeitplan, dann gab es aber wegen einem Unfall auf der Autobahn einen Stau und so kamen wir dann halt etwas später in Rust an. Ein Parkplatz voller Autos mit Schweizer Kennzeichen, das war doch recht ungewohnt.

Schnell haben wir unseren Krempel in den Kinderwagen gepackt und es konnte losgehen. So strömten wir mit der Menschenmenge in Richtung Eingang, wo uns der ganze Park in der Migros-Farbe Orange erwartete.

IMG_0491 IMG_0494Die Kinder waren schon voller Tatendrang und so eroberten wir uns eine Attraktion um die andere. Wir hatten erst noch stark mit Juniors Enttäuschungen zu kämpfen, wenn er mit seinen 1.18 halt nicht zu einer Bahn zugelassen war, die ab 1.20 angeschrieben war. Er kann dann seine Enttäuschung nur schwer unterdrücken und so stieg seine Stimmung zwischenzeitlich ziemlich in den Keller.  Gottseidank hat er sich dann aber wieder gefangen und konnte die anderen Bahnen geniessen.

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Wir waren von der Grösse der Anlage überwältigt. Sie ist ja wirklich riesig und bietet für alle etwas. Der Kleintje wäre am liebsten den ganzen Tag mit dem Lada-Autodrom rumgekurvt. Die Tochter und Junior war sehr begeistert vom Wiener Wellenflieger und uns alle hat das Königreich der Minimoys extrem begeistert.

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Bild von Europapark.de

IMG_0544Dort in der grossen Halle hätten wir noch lange verweilen können.

Es war ein toller Tag, der sich viel zu schnell zu Ende neigte. Nach einem letzten Hotdog im Skandinavischen Dorf mit Aussicht auf die megacoole Wodan Holzachterbahn…

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…hiess es leider schon wieder Abschied nehmen und zum Ausgang zurücklaufen. Dort gab es noch ein Überraschungsgeschenk, welches sich als cooles Lunch-Päckchen entpuppte. (Die Lunchbox ist nun ganz klar der Favorit für die zukünftige Znünipausenbox)

Alain konnte während dem Tag kein Familienmitglied überzeugen, mit ihm auf die verschiedenen Wildwasserhahnen zu gehen und auch auf die Holzachterbahn oder die anderen coolen, grossen Achterbahnen wollte ihn niemand begleiten. Wer weiss, vielleicht beim nächsten Mal, wenn Junior dann die magische Marke von 1.20m geknackt hat!

Merci vielmal den Organisatoren von Migros! das war ein sehr cooler Tag und hat uns allen riesig Freude gemacht.

Eigentlich…

…wollte die Nachbarin nur fragen, ob Junior eine Jacke ihres Sohnes nachtragen möchte (was dieser immer liebender tut). Aber da der Kleintje da gerade eine ziemliche Krise schob und ich wohl etwas müde und gestresst aussah, hat sie kurzerhand alle drei Kinder mitgenommen um den neuen Dorfspielplatz, der heute offiziell eröffnet wurde, zu erkunden.

Ich war sehr, sehr dankbar um die Stunde Ruhe. Ich bin so dankbar um dieses Quartier, wo man einander hilft und zueinander schaut.

(Wir mussten dann den neuen Spielplatz am nächsten Tag auch noch mal anschauen gehen. denn es hat eine lange, geschlossene Rutschbahn, die bei Dunkelheit wohl eher “gfürchig” ist. Der neue Spielplatz ist toll, gut durchdacht und abwechslungsreich. Es hat für jede Altersgruppe etwas zu entdecken und schliesst nun endlich eine Lücke im Dorfleben.  Ich finde es toll, dass wir endlich auch einen schönen “Dorfspielplatz” haben)

gorgeous, amazing, lovely but also very cold and windy – Chicago the windy city

Auf meinen 40igsten Geburtstag habe ich von meinen Eltern eine Woche Zeit geschenkt bekommen. Sie nehmen für eine ganze Woche unsere drei Kinder und Alain und ich dürfen verreisen.

Schnell war klar, dass das meine Chance wäre, endlich Chicago auf meiner To-Go-Liste abzuhaken. Alain war schnell mit von der Partie und so ging es am 19. April los in Richtung Westen.

Der Flug hat mir im Vorfeld sehr viel nervöses Magenflattern bereitet, ging aber dann doch recht gut. Was aber sicher auch daran lag, dass wir dank Alain in die VIP-Lounge am Flughafen konnten.

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Wir kamen bei strömendem Regen an und waren ziemlich durchnässt bis wir im Hotel ankamen. Erst galt es aber am Flughafen den Bluelinetrain zu finden, der uns in die City bringen würde. Das war gar nicht so leicht, aber eine nette (darauf komme ich noch) Angestellte hat uns weiterhelfen können. Das Laden der Bahnkarten  hat auch gleich geklappt, hier wieder die freundliche Frage eines Mitarbeiters, ob er uns helfen könne, und so ging es am späten Nachmittag ab in die Stadt.

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Den ersten Abend mussten wir ein wenig durchbeissen, damit wir nicht zu früh schlafen gingen. Aber dank einem Burger zum Nacht liess sich das gut überstehen.

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Wir haben bis auf einen Missgriff beim Frühstück immer ganz wunderbar gegessen. Es gibt in Chicago ca. 7000 Restaurants, und wir hatten wirklich immer etwas gutes ausgewählt.

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Wettertechnisch war es kalt, sehr kalt und die ersten Tage auch sehr, sehr windig. Die Stadt trägt wohl nicht ohne Grund den Übernamen “windy city”.

IMG_4063Unsere Tage liessen wir sehr ruhig angehen. Morgens haben wir uns erstmal was zum Frühstücken gesucht und uns dann überlegt auf was wir Lust haben. Es gab soviel zu sehen und zu entdecken. Wir sind in der City sehr viel zu Fuss unterwegs gewesen, haben aber auch immer wieder die Hochbahnen oder U-Bahnen genutzt.

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Für den zweiten Abend hatten wir uns Tickets für ein Playoff-Match der Chicago-Bulls organisiert. Das hat sich sehr gelohnt. Es war bombastisch das grosse volle United Center Stadion (25’000 Zuschauer) zu erleben. Und dann die ganze Show, mal abgesehen vom Match, der natürlich auch sehr spannend war. Jedes Timeout, jede Pause ist gefüllt mit Unterhaltung. Seien es die Cheerleader, die Senior-Cheerleader, eine Akrobatiktruppe, ein Zauberer und natürlich Benny das Maskottchen die alles gaben, um uns zu unterhalten.

IMG_8363Einmal haben wir einen Abstecher in die Vorstadt gemacht und konnten so mal ein ganz anderes Chicago erleben.

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Ein anderes Mal sind wir ins Oak-Park-Quartier gefahren, wo es viele Bauten von Frank Lloyd Wright und auch sonst jede Menge schöner Stadthäuser zu bestaunen gab. Auch das Geburtshaus von Ernest Hemingway befindet sich dort.

IMG_4207Dann waren wir natürlich auch in der Höhe. Einmal waren wir gegen Abend auf dem WillisTower (ehemals Sears-Building) und dann auch im 96th Floor des Hancock-Towers.

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Schopping kam auch nicht zu kurz. Ich konnte mich richtig austoben. Meine Kleidergrösse ist in Amerika in den gängigen Läden die zweit- oder drittkleinste, das motiviert doch sehr 🙂 ! am Schluss musste Alain beim Packen ziemlich strategisch vorgehen, damit alle unsere Einkäufe im Koffer Platz hatten.

Sehr fasziniert war ich auch ab der Freundlichkeit der Bevölkerung. Uns wurde immer sofort ganz freundlich geholfen oder Auskunft gegeben. Das hat mich sehr überrascht. Manchmal war ich ab der doch sehr enthusiastischen Ausdruckswiese fast etwas verunsichert, aber die sind wohl wirklich einfach nur sehr, sehr freundlich und hilfsbereit.

Es war eine tolle Woche. Wir hatten ein kleines schlechtes Gewissen, dass wir die Kinder so gar nicht vermisst hatten. Wir haben schon an sie gedacht, aber einfach unsere gemeinsame Zeit so sehr genossen. Bis auf den einen Tag, von dem Alain sagt, ich sei schlecht gelaunt gewesen, hatten wir es immer ganz friedlich und entspannt. Wir konnten neben gutem Essen, viel Erleben auch ganz viel Nachschlafen, was uns riesig gut getan hat.

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Die Kinder hatten es derweil auch ganz toll. Junior meinte, sie hätten uns nicht wirklich vermisst, aber es wäre schon schön, dass wir nun wieder da seien. Da es gleich schon am nächsten Tag wieder voll losging mit Schule, Kindergarten, Arbeiten und Alltag, war der Jetlag nach zwei Tagen auch schon überstanden.

wer alle Bilder auf Flickr ansehen will, folge einfach diesem Link.

Ein riesengrosses Dankeschön an meine Eltern! das war das allerbeste Geburtstagsgeschenk, das ich je erhalten habe!!! Danke auch an Alains Bruder und Schwägerin für Bringen an den Flughafen, an meine Geschwister, die sich rührend um die Kinder gekümmert haben, meine Schwester, die uns überraschend am Flughafen abholte und an alle, die zum Gelingen dieser Ferien mitgeholfen haben!!! Danke <3