Category Archives: Kindergarten/Schule

Fasnacht 2017

Die Kinder haben sich ganz viel verkleidet und so ziemlich alle Outfits angezogen, die sie zur Verfügung hatten. Am Donnerstag und am Freitag war noch Schule und da sind sie immer verkleidet zur  Schule gegangen.

Am Donnerstagabend bin ich mit Simone und Co. in die Zuger Altstadt zum Chesselwy gegangen. Als wandelnden Recycling-Plastikfolien-Ständer. Alain hat am Freitagmorgen die Kinder in die Schule geschickt und den Kleintje zur Nachbarin gebracht. Ich durfte bis 9.30 Uhr ausschlafen. Das war sehr gut so, denn es wurde am Donnerstagabend spät und zu trinken gab es auch nicht wenig. Als die Nachbarin den Kleintje und die beiden Nachbarskinder um 9.30 Uhr zum Hüten brachte, war ich schon wieder geduscht und dank Kaffee auch wach.

Am Freitagnachmittag haben alle drei Kinder am Umzug mitgemacht. (der Kleintje wollte zwar erst den Güselsack nicht anziehen, aber die Aussicht auf ein Schoggibrötchen im Anschluss an den Umzug hat ihn dann umgestimmt) Ich hatte die Kinder gleich nach Abschluss ihrer Runde abzuholen und so konnten wir noch eine den ganzen Restumzug zusammen mit dem Grossmueti anschauen. Am Freitagabend bin ich dann mit den beiden Grossen noch ein wenig ins Dorf den Guggenmusigen zuhören und dem guten Treiben zuschauen. Das fanden sie sehr cool.

Am Sonntag durften wir am grossen Umzug mit den Belcantos als Ehemalige mitlaufen, sie feierten dieses Jahr das 25jährige Jubiläum. Das war richtig cool.

Am Montag durften die beiden Grossen mit der Lieblingsnachbarin an den Kindermaskenball hier im Dorf gehen und fanden das glaub recht lustig.

Basteln bis die Ohren wackeln

Die beiden Grossen durften den heutigen Ferientag beim Kleintje-Gotti verbringen. Unsere Tagesmutter ist diese Woche in den Skiferien und da ist Karin netterweise eingesprungen. Die Kinder haben sich schon lange darauf gefreut und hätten am liebsten den ganzen Haushalt mitgenommen.

Am frühen Morgen hat Alain die beiden bei Karin abgeliefert, während ich den Kleintje in die Kinderkrippe fuhr. Und schon kurze Zeit später wurde ich per Messenger gegrüsst, es gehe Ihnen grossartig. Die Kinder haben bei Karin dem Teufel ein Ohr weggebastelt. Am Abend stand in unteren Geschoss des Hauses eine komplette Wohnstrasse, mit Häusern, Strassen und Parkanlage, die Häuser hatten Möbel und Textilien (genäht versteht sich) es gab ein Verkaufsladen und auch ein zoologischer Garten durfte nicht fehlen.

Am Nachmittag haben sie gemeinsam die Stadt Zug neu entdeckt mit dem Kinderstadtplan der Stadt Zug. Den kannte ich noch gar nicht. Die Kinder wissen nun fast mehr als ich von der Stadt. Das ist wirklich noch cool gemacht. Und zum Abschluss gab es noch eine heisse Schoggi inkl. Canapés im Heini. Das fanden die beiden natürlich sehr toll.

Kinderstadtführer Stadt Zug

Ich habe am Abend zwei sehr, sehr glückliche Kinder (und jede Menge gebastelte Sachen) bei Karin abgeholt. Es hat dann erstmal eine Runde geplaudert auf dem Autorücksitz. Am liebsten gingen sie von jetzt an jeden Montag zu Karin.

Danke vielmal!!! Du bist die Beste!

schnelle Helfer

Montag Abend beim Abholen der Kinder bei der Tagesmutter, schon geistig mit Junior im nachher stattfindenden Schwimmkurs, sagt sie, dasss Junior so gar nicht fit sei und am Nachmittag nur gelegen habe. Ok. Hand auf die Stirn zeigt klar erhöhte Temperatur…

Also Schwimmkurs abgesagt, und schnell nach Hause.

Am Dienstag musste Alain aussplanmässig nach Zürich und hat das Grossmueti gebeten am Mittag auf die grossen Beiden aufzupassen. Und da sie gesundheitlich im Moment wirklich gut zu sich schauen soll, fanden wir, dass ein kranker Junior toll nicht gerade das richtige für sie sei.

Also musste ein Notfallplan her. Ich habe unseren liebsten Schwager angerufen und dieser sagte gleich sofort zu. Er müsse am Morgen einfach noch zu seinem Velohändler, aber nachher sei er gerne für uns da. Also durfte Junior noch zur Nachbarin am Morgen, wo ihn Victor dann abholt.

Am nächsten Morgen dann wieder Griff an die Stirn und ich fand es sei schon viel besser. Junior jedoch fand er sei gar nicht fit. Mmmh? Also blieb er zuhause und hat den Tag mit der Nachbarin und nachher mit Victor wohl einfach sehr genossen. Wir denken alle, dass er wohl nicht wirklich sehr krank war, aber sicher einfach sehr müde. Und so hat er einen Ruhetag mit seinem liebsten Onkel genossen.

Ich fand am Abend beim Nachhausekommen zwei überglückliche Kinder und einen perfekt aufgeräumten Haushalt vor!

Danke vielmal!!! das war einfach hammertoll und megalieb von Dir!!!

etwas frecher werden…

… das ist der Wunsch von Tochters Lehrer, welcher er anlässlich des Eltern-Orientierungsgesprächs an der Schule zur Tochter geäussert hatte.

Es ist so schön zu sehen, wie die Lehrer und die Klassenkameraden die Tochter sehen und wahrnehmen. Sie scheint sich in der Schule und auch in der Klasse so richtig wohlzufühlen. Und es ist sehr spannend, mal eine andere Sicht auf die Tochter zu hören.

Weiter so kleine Madame, Du machst das so toll! Wir sind mächtig stolz auf Dich!

Junior’s Unfall und mein Date mit meinem Mann…

Der Mittwochmorgen ist mein freier Vormittag, den ich immer vollstopfe mit Sachen, die ich gerne ohne Kinder erledigen möchte. Und so war ich diesen Mittwochmorgen in der Stadt unterwegs als mein Natel klingelte. Die Nummer war mir unbekannt, trotzdem ging ich ran.

Es war eine der beiden Praktikantinnen, die im Moment die Klasse von Junior unterrichten. Junior habe auf dem Pausenplatz einen Unfall gehabt und sei nun auf dem Weg zum Arzt. Leider wisse sie aber im Moment nicht zu welchem Arzt er begleitet werde. Auch nach 10 Minuten, als ich nochmals zurückrief, mittlerweile schon im Auto auf dem Weg zur Schule, wusste sie noch nicht, wo Junior war. Also habe ich mit Hilfe von Siri (toll dass das über die Freisprechanlage des Autos so gut klappt) mehrere Ärzte telefonisch abgeklappert, bis ich Junior gefunden hatte. Er wurde anscheinend zweimal weiterverwiesen, da der Arzt keine Zeit zum Nähen hatte. Als ich dann endlich in der Arztpraxis ankam, waren sie  mit dem Nähen schon fertig und Junior war ziemlich aufgelöst. Schade, dass ich es nicht früher geschafft habe, so hätte ich ihm besser beistehen können. Aber er war gottseidank nicht alleine, seine Heilpädagogin hat ihn die ganze Zeit begleitet.

Zuhause hat er sich dann sofort aufs Sofa gelegt und war ziemlich ko. Zum Mittagessen waren wir bei der Nachbarin eingeladen, auf das freut er sich immer sehr. Aber diesmal war er kaum anwesend… Auch sein Konstruktionskurs in der Ludothek, auf den er sich so gefreut hatte, mussten wir leider absagen.

Aber das Konzert am Abend, an das ich mit Alain wollte, sollen wir nicht absagen, meinte Junior von sich aus. Denn es käme ja das Grossmami zum Hüten und bei ihr sei er in den besten Händen, meinte er…

So habe ich dann am Abend mit etwas mulmigem Gefühl die Kinder meinem Mami überlassen und mich auf den Weg nach Zürich gemacht.

Auf dem Weg dorthin habe ich noch mit dem Kleintje-Götti betreffend Ferienplanung telefoniert und er meinte dann nur, er sei im Fall auch am Konzert der fantastischen Vier im Hallenstadion am Abend, vielleicht sehe man sich ja noch.

Aber dass er dann ausgerechnet den Platz neben uns gekauft hatte, war dann aber doch eine riesengrosse Überraschung für beide Seiten. So cool, 12’000 Menschen und wir haben per Zufall ausgerechnet die Plätze nebeneinander gebucht!

Das Konzert war Hammer! Erst kam für eine stunde Seven als Vorgruppe, welcher wir ja nun schon ein paarmal live gehört hatten. Er war wirklich cool und es war sehr ungewohnt ihn in so einer Riesenhalle zu erleben!

Und dann mit einer Stunde Verspätung kamen die Vier auf die Bühne und lieferten 2 1/2 Stunden lang eine Megashow ab. Es ist halt schon sehr cool, wenn man praktisch jedes Stück komplett mitsingen kann. Die fantastischen Vier begleiten uns seit unserer Jugend und waren immer sehr präsent.

Ich habe wirklich jede Minute genossen, danke für das tolle Konzert!!!

Es wurde dann einfach sehr spät, bis wir wieder zuhause waren. So war der Donnerstag dann schon sehr anstrengend.

Junior hatte noch starke Nachwirkungen von seinem Unfall. Er schlief viel am Donnerstag und der Rest des Tages lag er eigentlich nur auf dem Sofa oder auf unserem Bett. Er wollte zwar unbedingt, dass sein Freund vorbeikommt, aber mit ihm spielen schaffte er nicht. Er lag auf dem Sofa und sein Freund unterhielt ihn, so härzig!

Gegessen hat er am Mittwoch und am Donnerstag auch fast nichts, so habe ich mir dann schon langsam Sorgen gemacht. Ich habe dann noch bei unserem Kinderarzt angerufen, aber der meinte, wenn er nach 24 Stunden nicht erbrechen musste, das Kopfweh nicht sehr schlimm sei und er immer ansprechbar sei, dann wäre es wohl keine Hirnerschütterung sondern halt einfach noch die Nachwirkung vom Schock, der Spritze und dem Nähen, das brauche halt noch ein wenig Zeit und Ruhe.

Am Freitag ging es ihm dann auch wirklich schon wieder besser. Er war noch sehr langsam unterwegs und hat immer wieder Pausen gebraucht, aber konnte schon wieder heftigst mit dem Kleintje streiten.