Archive for the 'pränatal' Category

Sep 23 2009

Überleg doch mal

Published by Andrea under Babyalltag, pränatal

Ich habe heute zum ersten Mal seit der Geburt von Pascal etwas figurbetontes an. Ich habe zwar immer noch ein kleines “Bäuchlein”, aber meine Figur sieht schon wieder viel besser aus als nach der Geburt von Liliane.
Da wurde ich dich heute gleich zweimal nach einem kurzen Blick in den Kinderwagen gefragt, ob ich denn schon wieder schwanger sei. Von älteren Frauen! Dabei haben sie sich erst erkundigt wie alt denn Pascal sei. Dann hätten sie nur erst mal überlegen müssen um zu merken, dass das ja gar nicht möglich wäre.
Nun bin ich ein wenig gefrustet!

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Jul 10 2009

live, vom Ort des Geschehens

Published by Andrea under pränatal

So, das Schlimmste scheint überstanden zu sein. Gestern gings mir ziemlich schlecht. Erstens war die OP sehr, sehr unangenehm. Die Spinalanästhesie hat sehr weh getan und musste mehrmals gestochen werden.
Und wie das halt bei einem Kaiserschnitt ist, kommen die Schmerzen hinterher. Und irgendwie scheinen die Schmerzmittel bei mir nicht richtig zu wirken. Ich musste mehrere Dosen Morphin in meinen Katheder spritzen lassen bis die Schmerzen einigermassen erträglich waren. Dafür war ich dann aber dermassen erschlagen, dass ich mich kaum mehr wach halten konnte. An wirklichen Schlaf war aber leider auch nicht zu denken. Erst gegen Abend waren die Schmerzen so, dass ich dann 2 Stunden lang schlafen konnte.

Dafür zeigt sich Pascal bisher von seiner besten Seite. Den gestrigen Tag hat er eigentlich nur verschlafen. Nie gross geweint und in der Nacht hat sogar das Stillen mehrmals geklappt, was ja bei Liliane überhaupt nicht funktioniert hat.
Gestern abend dann das erste Mal kurz aufstehen, was erstaunlich gut funktioniert hat. Heute morgen die lang ersehnte Dusche und da Pascal immer noch sehr brav ist, komme ich hier sogar zu einem Blogeintrag live aus dem Spital. Ich kann mittlerweile wieder einigermassen aufrecht sitzen und bin sogar meine ersten Schritte gelaufen.
Jetzt bin ich jedoch schon wieder ziemlich erschöpft und lege mich wohl nochmals ein wenig hin.
Ganz herzlichen Dank für die lieben Glückwünsche auch von mir und dem kleinen Pascal.

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Jul 08 2009

Geduld

Published by Andrea under Babyalltag, pränatal

So nun sitze ich also hier und warte. Alle Vorgespräche und Untersuchungen sind gemacht.
Alain und ich waren noch ganz gemütlich zusammen essen. Wir haben den Spital nochmals für eine kurze Zeit verlassen können und haben die Zeit für ein sehr feines, friedliches Nachtessen genutzt. Das Gotti von Liliane hat schon Bescheid gegeben, dass die kleine Madame schon tief und fest schläft. Schön wenn man so tolle Babysitter hat.
Und jetzt kommt die Nervosität und die Ungewissheit. Wird alles gutgehen?
Morgen werde ich früh geweckt, damit ich mich nochmals so richtig duschen kann. Dann haben wir den ersten OP-Termin, den sie am Morgen zu vergeben haben. Alain muss sich also ein wenig spurten morgen früh.
Ich versuche jetzt den verpassten Schlaf von letzter Nacht noch ein wenig nachzuholen und rede dem kleinen Wesen da in meinem Bauch gut zu, damit es weiss, dass es morgen seinen Start in unsere Welt zu meistern hat.

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Jun 30 2009

Wir zwei hier…

Published by Andrea under pränatal

…haben heiss! Die Schwangerschaft ist schlecht geplant.

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Jun 26 2009

Ob ich wohl…

…doch ein wenig zu fest an Gewicht zu genommen habe in dieser Schwangerschaft? Unser Bett hat uns heute den Betrieb gekündigt. Ist einfach so gebrochen an der Stelle, an der die beiden Lattenroste aufliegen. Und nein, da war weder Ka*ma*su*tra im Spiel noch haben wir auf dem Bett Turnübungen veranstaltet.
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Alain hat es behelfsweise mit dicken Büchern zu stützen versucht. Aber so richtig sicher fühle ich mich im Moment nicht darin.
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Jetzt müssen wir uns wohl doch nach einem neuen Bett umsehen.

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Jun 21 2009

dem Ende entgegen

Published by Andrea under pränatal

Langsam kommt der Geburtstermin in greifbare Nähe. Die Nervosität steigt langsam und ich frage mich, habe ich wirklich an alles gedacht. Ist alles bereit, um dem kleinen Wesen einen guten Start ins Leben ausserhalb von meinem Bauch zu garantieren?

Anders als vor Lilianes Geburt glaube ich zu wissen, was mich so erwarten könnte. Die Geburt an sich hat ein Gesicht, das ich zu kennen glaube und auch für die erste Zeit danach bin ich innerlich gerüstet. Mit Liliane hatten wir ja erstmal eine sehr strenge Zeit gehabt und so denke ich, das werden wir schon irgendwie meistern.

Aber was sich nun einstellt ist ein Gefühl des Bedauerns, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Bei Liliane war ich einfach nur froh, die Schwangerschaft überstanden zu haben. Jetzt habe ich das Gefühl die Schwangerschaft nicht wirklich erlebt zu haben.

Zum Einen ging die Zeit so schnell vorbei und ich war in Gedanken so oft gar nicht wirklich dabei. Bei meiner ersten Schwangerschaft konnte ich jederzeit ganz genau sagen in welcher SS-Woche ich mich befinde oder was denn nun gerade in der Entwicklung des Babys ansteht. Diesmal läuft alles so ein wenig nebenbei.

Zum Anderen waren die Beschwerden viel stärker als beim ersten Mal. Erst war mir wirklich sehr lange schlecht. Ich dachte, das hört gar nicht mehr auf. Und dann waren da die dauernden Kontraktionen und die Probleme mit Kreislauf und dem Blutdruck. Ich schleppte mich irgendwie durch die Tage und war einfach nur noch froh wenn es Abend geworden war.

Auch jetzt bin ich einfach sehr viel erschöpft und müde und weiss manchmal gar nicht, wie ich die Zeit mit Liliane rumbringen soll, bis ich mich endlich wieder hinlegen kann. Die SS-Diabetes ist da wohl sicherlich auch nicht wirklich hilfreich. Und dann ist da natürlich auch der schlechte und nicht wirklich erholsame Schlaf, der seinen Tribut zollt.

Nun plagt mich ein schlechtes Gewissen, dass ich mich zuwenig auf mein Baby da in meinem Bauch konzentrieren konnte. Mit Liliane habe ich viel mehr geredet und sie auf das Leben draussen vorzubereiten versucht.

Habe ich dem kleinen Wesen eigentlich wirklich gesagt, wie sehr ich mich darauf freue, es endlich im Arm halten zu dürfen? Wie ich hoffe, dass es unsere Familie komplett macht?

Ich nehme mir jetzt einfach vor, die letzten Tage mit diesem Wunder in meinem Bauch besser zu “geniessen” oder ab er zumindest einfach bewusster wahrzunehmen und in meinem Kopf zu speichern.

Denn wir freuen uns schon sehr auf Dich. Ob Du Dir Deinen Geburtstag selber aussuchst oder ob Du den von uns angesetzten möglichst späten Termin wählen wirst, werden wir ja sehen. Bloss einen kleinen Terminwunsch hätten wir. Nimm bitte nicht den 5. Juli, den der gehört schon Deiner grossen Schwester.

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Jun 11 2009

Ach wie schön ist Panama

Published by Andrea under Babyalltag, pränatal

Heute hatte Liliane mal wieder einen sehr schlechten Tag. Sie war eigentlich am Morgen schon sehr müde und hätte wohl besser noch ein wenig länger geschlafen als bis 6.15 Uhr. Und da mein Kreislauf heute mal wieder komplett lahm gelegt war, habe ich uns einen DVD gegönnt.

Ach wie schön ist Panama von Janosch. Das war heute der erste Film, den Liliane anschauen durfte. Bisher waren kurze Folgen von Petzi, Bob, Shaun und Konsorten das einzige, das sie hie und da schauen durfte.

Und dann auch noch in voller Länge von 71 Minuten mit nur einer kleinen Unterbrechung. Und ich muss sagen, sie kommt in Sachen Filmschauen ganz nach mir. Sie war dermassen in die Handlung vertieft und hat die ganze Geschichte so intensiv mitgelebt, da bin ich genau gleich.

Es wird wohl eine Ausnahme bleiben, aber so für den Notfall ist das eine gute Lösung. Und die Geschichte ist ja wirklich toll. Die Figuren haben tolle Charaktere und die Bilder sind wunderschön.

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Jun 09 2009

Zum Letzten

Published by Andrea under pränatal

Warum ich merke, dass ich mich im letzten Schwangerschaftsmonat befinde:

  • Ich weigere mich Socken anzuziehen (bücken geht nicht mehr gut)
  • Meine Schuhwahl beschränkt sich auf FlipFlops oder “Schlüpfer” (dito oben)
  • Ich versuche Liliane zu animieren, ihre Sachen selbst hochzuheben (dito oben)
  • Schlafen ist Glückssache
  • Noch nie habe soviel Zeit in der Badewanne verbracht (wobei ich sehr doof finde, dass mein Bauch nicht mehr unter Wasser Platz findet)
  • Ich bin eigentlich nur noch müde und gereizt (armer Alain)
  • Langsam macht sich eine kleine Panik breit
  • die Mahlzeiten werden kleiner, dafür aber mehr über den Tag verteilt
  • Es fehlt mir an Luft (mein Lungenvolumen hat sich drastisch verkleinert)

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