Jetzt sind wir schon wieder zurück. Die Wäscheberge stappeln sich und wir sind müde von der Reise.
Aber die Woche Ferien im Tessin waren schön. Es hat sich sehr gelohnt. Und wir hoffen, dass sich das Grossmueti auch ein wenig erholen konnte, war bei uns halt doch immer Action angesagt.

Erst haben wir am Samstagmorgen noch den Geburtstag von Sonja mit einem gemütlichen Frühstück gefeiert. Das Geburtstagskind hat sich nachher nach Küssnacht aufgemacht um den Rigi.-Seilpark zu erkunden und wir haben uns auf den Weg ins Tessin gemacht.
Schon kurz nach dem Losfahren haben wir im Radio gehört, dass es vor dem Gotthard staut. Und zwar erstaunlich lange, waren doch eigentlich die Schulferien vorbei. Nach einem kurzen Blick in die SwissTraffic-App war dann klar, dass das wohl noch länger stauen würde, da der Gotthardtunnel wegen einem Unfall länger geschlossen bleibt. Also haben wir die Autobahn frühzeitig verlassen und sind über den Gottahrd gefahren. Aber leider waren wir nicht die Einzigen, die diese Idee hatten. Ich weiss nicht, wann ich das letzte Mal so langsam die Passtrasse hochgefahren sind. Endlich oben angekommen, haben wir dann erstmal eine Mittagsrast gemacht bevor wir dann wieder im Schneckentempo auf der anderen Seite runter gefahren sind.
So sind wir dann etwas später als geplant in Origlio angekommen, was aber gar nicht schlimm war, da unsere Vorgänger aus Staugründen immer noch im Garten unter dem Feigenbaum sassen. Die Fahrt war für mich etwas unbequem, da ich hinten im Font zwischen zwei Kindersitzen sass. Aber die beiden Kinder haben es nicht schlecht mitgemacht. Ich musste halt immer mal wieder für Unterhaltung sorgen.
Susanne war auch noch im Tessin bei Peter und das fand Liliane natürlich grossartig. Sie hat sich gleich in Badekleider gestürzt, und Susanne musste Ihr den Schwimmring und die Flügeli aufblasen, damit sie im Pool baden gehen konnte.
Josy und ich sind derweil unsere Lebensmittelvorräte aufstocken gegangen, da wir aus Platzgründen (siehe unten) keine Lebensmittel mitnehmen konnten.
Als wir zurückkamen, haben wir eine völlig begeistere Liliane erlebt, die im doch ziemlich kühlen Pool begeistert badete. Das ist doc h sehr erstaunlich, wagt sie sich doch normalerweise nicht in kaltes Wasser. Sie hat sogar einen Sprung ins Wasser gewagt, ist dabei jedoch untergetaucht, und war dann etwas vorsichtiger. Nach dem Einrichten, Auspacken und Betten beziehen, haben wir dann draussen unter dem Feigenbaum zu Abend gegessen und die Kinder nachher ins Bett gesteckt.
Josy hat uns nachher das Joker-Spielen beigebracht und so war der erste Abend schnell rum. (ich muss wohl nicht erwähnen, dass ich gegen Mutter und Sohn nicht die geringste Chance hatte)
Am Sonntagmorgen haben wir eine kleine Wanderung zum Torre gemacht, wo es einen Cache in den Mauern versteckt hatte. Ich war erstaunt, wie gut Liliane mitgelaufen ist, ging es doch ziemlich steil den Berg hoch. Sie hat dann noch eine Menge Pilze entdeckt und fand das Ganz sehr spannend.
Nach dem Mittgessen haben wir den Pool genossen und es uns im Garten so richtig gemütlich gemacht. Es gab eine Menge Schwimmtiere zum Aufblasen, was uns eigentlich dann den ganzen Nachmittag unterhalten hat.
vom Montag bis am Freitag haben wir meist vormittags einen Ausflug gemacht, irgendwo unterwegs fein zu Mittag gegessen und sind dann am Nachmittag wieder zurück um den Garten und den Pool so richtig zu geniessen.
Wir waren in Lugano, Locarno, Grancia, Melide, Bellinzona, Caslano, haben ein paar Caches gefunden, tolle Plätze, Pärke und Spielplätze entdeckt und jede Menge Glacésorten probiert. Sind durch den IKEA geschlendert, mussten Notfallkleider für Liliane kaufen, da sie uns das Auto vollgekotzt hat, waren Shoppen und Spazieren und haben den Pool und den Garten ausgiebig genutzt. Viel mit den Kids gespielt, den Abend mit Joker und Rummikub verbracht, Besuch von Lukas, Martha, Sarina und Lars gekriegt und viel zuwenig geschlafen. Kurz gesagt wir haben es genossen.
Heute galt es dann noch zu packen und zu Putzen und die Heimfahrt (wegen Stau wiederum über den Gotthard) in Angriff zu nehmen. Lilianes Stofffüchslen scheint irgendwie abhanden gekommen zu sein. Wir haben jeden Winkel des Hauses durchsucht aber nichts gefunden.
Hier sind noch ein paar Bilder zum Anschauen. Es waren zuviele um sie hier im Blog zu platzieren. Einfach aufs Bild klicken, dann kommt die Slideshow.

Es waren wunderschöne, erholsame Tage und es war eine ganz wundervolle Idee Alains Mutter zu fragen, ob sie uns begleiten wolle. Zum Einen waren die Kids begeistert ab ihrer Anwesenheit zum Anderen hatten wir ganz unterhaltsame Spieleabende und sie war uns eine grosse Hife beim Bespassen der Kinder. Das einzige Schade war, dass Pascal am Morgen immer so früh wach war. Ich hätte gerne etwas länger geschlafen am Morgen. Täglich um Sechs aufzustehen finde ich nicht gerade ferienhaft.
Für Alains Mutter war es wohl teilweise eine Reise in die Vergangenheit, was uns und Ihr teilweise doch etwas schmerzlich bewusst wurde, aber so kam bei mir zumindest hie und da das Gefühl auf, dass Alains Vater irgendwie dabei war. Und das fand ich eigentlich noch schön.