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Zahnlücke

Junior wackelt schon seit längerem ein Zahn unten. Und nicht nur er, sondern mittlerweile die ganze Familie hat den Tag mit Sehnsucht erwartet, wenn ihm der Zahn endlich rausfällt. Denn der Wackelzahn hat ihn riesig gestört und auch Schmerzen bereitet.

Dann beim Mittagessen fiel es Alain plötzlich auf, dass da eine Lücke in Juniors Mund klafft. Der Zahn war draussen.

Bloss konnten wir ihn nirgends finden. Junior hat ihn wohl beim Essen verschluckt und war untröstlich darüber.

Wir sind nun einfach nur froh, dass er raus ist und Junior ist nun langsam stolz auf seine Zahnlücke

Kleintje-Schnipsel

Unser kleinster Mann macht riesige Entwicklungssprünge:

  • Der Kleintje beginnt zu reden, wir verstehen zwar noch kaum ein Wort, aber er führt ziemlich angeregte Diskussionen. Das einzige was wir zu verstehen glauben, ist Mama und Papa, Auto, und Wuff, was für fast jedes Tier steht.
  • Ich glaube, er kennt das Wort Nein, denn wenn wir ihn um etwas bitten, das er nicht möchte, sagt er sehr resolut nä-ä. Und das deutet auf ein klares Nein hin.
  • auch sonst beginnt er ziemlich resolut seine Wüsche zu äussern, will er beispielsweise auf den Tripptrapp, steigt er seitlich hoch und streckt sich nach oben, will er etwas auf dem Tisch haben, zeigt er darauf und sagt dada. Will er hochgenommen werden, streckt er seine Arme hoch. Wenn er nach draussen möchte, holt er seine Schuhe und setzt sich auf den untersten Treppentritt, damit wir sie ihm anziehen können.
  • Er versucht immer alles mit Besteck zu essen, was manchmal sehr lange dauert. Mittlerweile trinkt er nur noch morgens, abends und in der Nacht einen Schoppen.
  • Fahrzeuge sind faszinierend und so übt er dauernd auf dem Trottinett zu fahren oder auf den Bobbycar zu steigen und mit den Füssen anzugeben.
  • Auch die Lego-Duplo findet er sehr faszinierend und beginnt sie zusammenzustecken.
  • Wenn er ein Büechli anschauen will, setzt er sich entweder ganz nah zu mir und gibt es in meine Hände oder er klettert auf meinen Schoss um sich das Buch erzählen zu lassen.
  • Da die grossen Beiden viel malen und basteln, will er natürlich auch mithalten. Da leistet das Stokke Tabletop wunderbare Dienste und schützt den Tisch vor zu grossen Farbeskapaden. Bloss er selber ist danach meist sehr farbig.
  • Durchschlafen klappt leider immer noch nicht, aber das kommt dann schon noch.
  • die beiden oberen Stockzähne sind endlich!!! durchgebrochen. Nach wochenlangem Zahnen. Aber nun kämpft er wohl mit Zahn Nr. 11 und 12.

 

 

 

 

Zahnweh

Der Tag begann ja eigentlich recht vielversprechend. Aber als der Papi das Haus verliess war fertig mit der guten Laune. Am Morgen stand noch ein Arzttermin an, der ziemlich schwierig zu bewältigen war. Nachher sind wir noch kurz in der Kinderkrippe vorbeigefahren um Danke zu sagen für die liebe Betreuung am Dienstag.

Und dann galt es die Zeit bis zum Mittagessen zu überbrücken, das bin ich mir nicht mehr gewohnt, spielt Pascal doch schon recht schön und lange alleine. Heute dann grosses Gejammer, er scheint doch recht starke Schmerzen zu haben.

Beim Mittagessen dann die grosse Krise, er wollte gar nichts essen, da es wohl einfach noch zu stark schmerzte. Und da hätte ihm nur der Papi helfen können, aber der war ja gemeinerweise nicht da!

Nach dem Essen habe ich den todmüden kleinen Mann zu einem Mittagsschlaf überredet, der erstaunlicherweise geklappt hat.

Dann ging es in den Schweizer Nationalzirkus, diesen Besuch habe ich dann nicht abgesagt, weil ich dachte, etwas Ablenkung täte dem kleinen Mann gut.

Liliane war hin und weg. Sie war die ganze Vorstellung lang nicht mehr ansprechbar und hat richtig mitgefiebert. Pascal fand es teilweise gut, teilweise wollte er nach Hause. Es war halt noch recht anstrengend, weil ich ihn immer auf dem Schoss und sogar noch höher hochheben musste, damit er genug sah.

Kaum waren wir wieder zuhause und der Papi in Reichweite, war die Laune wieder besser. Sogar Lachs hat er zum Znacht gegessen. Jetzt hoffe ich morgen auf einen besseren Tag…

 

 

jetzt ist er raus

Gestern morgen nach neun hat bei mir im Büro das Telefon geklingelt, Anruferkennung gab die Kinderkrippe an. Und schon hat sich das mulmige Gefühl eingestellt. Ist der Kleine nun doch krank geworden?
Aber nein, er sei gegen das Türgitter gelaufen und nun fehle ihm ein Zahn.
Also schnellstmöglich alles zusammengepackt, Arbeit, so gut es ging, weitergegeben (danke fürs Übernehmen!), den Zahnarzt um einen Termin gebeten und in die Krippe gegangen. Dort sass der kleine Mann betreut von seinen beiden Lieblingsbetreuerinnen am Boden. Die eine hat ihn gestreichelt die andere seinen Mund gekühlt. Besser hätte er nicht aufgehoben sein können!
Bei meinem Anblick hat er gleich wieder zu weinen begonnen, es sah aber auch ziemlich schlimm aus. Es habe sehr stark geblutet, meinten die Beiden. Den Zahn gaben sie mir in einem Milchsäckchen mit.
Also haben wir die Sachen zusammengepackt und uns auf den Heimweg gemacht. Als Ablenkung habe ich ihm versprochen, dass wir nun noch eine *C*A*R*S-Mütze kaufen gehen.
Zuhause dann hatte er grossen Hunger, hat aber vor lauter Schmerzen keinen Bissen runtergekriegt. Das blieb auch sonst den ganzen Tag so. Er hat immer wieder Wünsche geäussert, aber sobald die Speisen vor ihm standen und er den Nuggi rausnahm war fertig, Es hat ihm wohl einfach zu fest geschmerzt.Überhaupt musste der Nuggi die ganze Zeit drinnbleiben. Der Zahnarzt hat mir später erklärt, dass der Nuggi wohl vor Zug schützt und so die Schmerzen kleiner macht.
Der Zahnarztbesuch war dann eine Story für sich. Aber nach mehreren Anläufen hat Pascal den Mund dann aufgemacht und wir konnten reinschauen. Den Zahn im Milchsäckli konnte er dann auch noch anschauen und wusste nun, dass der Zahn vollständig draussen ist, was die Sache wohl ziemlich erleichtert.
Wir hatten dann noch einen anstrengenden Nachmittag, aber am Abend liess er sich endlich zu einem Zäpfli überreden, so dass er nach einem immer noch nicht gegessenen Znacht, relativ ruhig einschlafen konnte.
Die Nacht war auch ziemlich ruhig, nur einmal brauchte er Zuspruch und Streicheleinheiten.
Um Sechs ist er dann zu uns marschiert, er wolle einen Miclhschoppen. Denn habe ich ihm dann auch gleich gemacht. Es war aber wohl etwas schwer für den leeren Magen, so dass er einen grossen Teil wieder erbrechen musste.
Ansonsten ist die Stimmung schon wieder viel besser. Jetzt sind war am Bettzeug samt Inhalt waschen und schauen mal was der Tag bringt. Am Nachmittag ist noch ein Besuch im Zirkus geplant, was wohl eine gute Ablenkung ist.