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1 1/2 Jahre Kleintje


ein weiterer Meilenstein! Das ging ja schnell. Eben warst Du doch noch unser kleines Baby und jetzt haben wir einen kleinen Jungen, der sehr genau weiss, was er möchte und was nicht. Und uns das auch ziemlich klar kundtut!

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Du bist ein resolutes kleines Persönchen. In der Kinderkrippe und auch auf dem Spielplatz gibst Du ziemlich klar den Ton an. Deine beiden Geschwister durchschauen Dich nun immer öfter und lassen sich nicht mehr auf der Nase rumtanzen. Was nun immer öfter zu Auseinandersetzungen führt. Aber Du schaffst es oft mit Deinem Charme alle wieder für Dich zu gewinnen.

Deine Geschwister liebst du sehr und am Morgen, wenn die kleine Madame in der Schule und Junior im Kindergarten ist, vermisst Du sie immer sehr. Es wird jeden Morgen ein sehr tränenreicher Abschied an der Türe. Du winkst den Beiden noch lange hinterher und bringst mir immer wieder die Schuhe, damit wir auch mitgehen.

Aber langsam gewöhnst Du Dich auch ein wenig an die Mörgen ohne Deinen geliebten grossen Bruder, der immer für viel Seich zu haben ist. Du spielst immer noch sehr ausdauernd mit allen möglichen Fahrzeugen. Auch Büechlianschauen kannst du mittlerweile alleine, auch wenn Du immer mal wieder darauf beharrst, das wir uns neben Dich setzen und das Büechli mit Dir gemeinsam anschauen. Du beginnst dann ganz aufgeregt zu erzählen, was Du siehst.

Essen tust Du recht gut und recht selbständig. Ausser das Jogurt, welches Du eigentlich nur von Papi gefüttert bekommen willst. Manchmal dürfen die kleine Madame, der Nachbarsjunge oder das Nachbarsmädchen auch ran, aber bloss nicht die Mama!

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Du erkundest nun recht aktiv unsere Nachbarschaft. Man kann Dich nicht aus den Augen lassen, denn Du marschierst wacker davon. Und Du liebst es, Dich dann mucksmäuschenstill zu verstecken. Das macht das Suchen dann sehr schwierig!

Nun hast Du den Dreh beim Bobbycarfahren raus und würdest am liebsten mit deinem Bruder stundenlang Runden um den Esstisch drehen. Auch werden die beiden Bobbycars nun immer mal wieder korrekt parkiert. Leider genau vor dem Sofa, wo sie dann doch eher im Weg sind. Überhaupt bist Du sehr mobil geworden. Du schiebst Dir die Stühle dorthin, wo Du sie gerade brauchst und so kommst Du mittlerweile überall ran, wo Du willst.DSCF3818

Du redest und singst den ganzen Tag. Wir verstehen noch lange nicht alles, aber es kommen jeden Tag neue Wörter hinzu.

Kleinster Mann, Du bist toll. Mit Deinem Lächeln ziehst Du alle in Deinen Bann. Wir lieben Dich sehr, dein Mami!

 

Kleintje-Schnipsel

Unser kleinster Mann macht riesige Entwicklungssprünge:

  • Der Kleintje beginnt zu reden, wir verstehen zwar noch kaum ein Wort, aber er führt ziemlich angeregte Diskussionen. Das einzige was wir zu verstehen glauben, ist Mama und Papa, Auto, und Wuff, was für fast jedes Tier steht.
  • Ich glaube, er kennt das Wort Nein, denn wenn wir ihn um etwas bitten, das er nicht möchte, sagt er sehr resolut nä-ä. Und das deutet auf ein klares Nein hin.
  • auch sonst beginnt er ziemlich resolut seine Wüsche zu äussern, will er beispielsweise auf den Tripptrapp, steigt er seitlich hoch und streckt sich nach oben, will er etwas auf dem Tisch haben, zeigt er darauf und sagt dada. Will er hochgenommen werden, streckt er seine Arme hoch. Wenn er nach draussen möchte, holt er seine Schuhe und setzt sich auf den untersten Treppentritt, damit wir sie ihm anziehen können.
  • Er versucht immer alles mit Besteck zu essen, was manchmal sehr lange dauert. Mittlerweile trinkt er nur noch morgens, abends und in der Nacht einen Schoppen.
  • Fahrzeuge sind faszinierend und so übt er dauernd auf dem Trottinett zu fahren oder auf den Bobbycar zu steigen und mit den Füssen anzugeben.
  • Auch die Lego-Duplo findet er sehr faszinierend und beginnt sie zusammenzustecken.
  • Wenn er ein Büechli anschauen will, setzt er sich entweder ganz nah zu mir und gibt es in meine Hände oder er klettert auf meinen Schoss um sich das Buch erzählen zu lassen.
  • Da die grossen Beiden viel malen und basteln, will er natürlich auch mithalten. Da leistet das Stokke Tabletop wunderbare Dienste und schützt den Tisch vor zu grossen Farbeskapaden. Bloss er selber ist danach meist sehr farbig.
  • Durchschlafen klappt leider immer noch nicht, aber das kommt dann schon noch.
  • die beiden oberen Stockzähne sind endlich!!! durchgebrochen. Nach wochenlangem Zahnen. Aber nun kämpft er wohl mit Zahn Nr. 11 und 12.

 

 

 

 

11 Monate Nicolas

Kaum zu glauben. Jetzt ist dieser kleine Mann schon elf Monate bei uns, noch einen Monat dann ist das erste Jahr schon rum.

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Pünktlich zum Elfmonatsjubiläum probierst Du Deine ersten Schritte ganz alleine. Noch sind sie zaghaft und unsicher, aber so drei vier Schritte versuchst Du nun immer häufiger. wenn du etwas findest, dass sich stossen lässt, durchquerst Du schon mit grossen Schritten das ganze Wohnzimmer. Am liebsten würdest Du den ganzen Tag an den Händen von jemanden laufen.
Dich plagt mal wieder etwas, ich tippe auf Zähne kombiniert mit einem erneuten Reizhusten, der Dich nicht schlafen lässt. Und da ich ja auch mit schon länger mit einem mühsamen Husten kombiniert mit Halsweh kämpfe, kann ich sehr gut mit Dir mitfühlen.
Du bist nicht mehr zu überhören. Du bist sehr laut und willst die volle Aufmerksamkeit von uns allen. Aber Du machst das grossartig. Egal was wir planen und vorhaben, Du bist einfach mit dabei.
Du wirst immer waghalsiger und langsam pflücke ich Dich dauernd irgendwo runter. Du kletterst schon ganz behende die Treppe hoch, besteigst Deinen Tripptrapp und ich habe Dich auch schon vom Sofa runtergeholt, keine Ahnung, wie Du da hochgekommen bist. Auch hast Du bemerkt, dass Deine Hände, wenn Du Dich ganz auf die Zehenspitzen stellst, auf die Tischplatte reichen. So sind nun die Kunstwerke Deiner Geschwister nur noch sicher, wenn sie genügend weit innen liegen. Auch weisst Du mittlerweile wie sich Türchen öffnen lassen, jetzt werden Schränke ausgeräumt.

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Essenstechnisch bist Du noch am Ausprobieren. Du willst zwar selber essen und nicht mehr gefüttert werden, aber noch isst Du wohl zuwenig, als dass es als Mahlzeit reichen würde. So gibt es halt immer mal wieder einen Schoppen dazwischen. Aber das kommt schon noch, das geht dann plötzlich schnell. Mittlerweile trinkst Du am Tag Deinen schoppen sogar schon selber, wir legen Dich dazu auf das Stillkissen und dann klappt das schon ganz gut.
Schlafenstechnisch wissen wir, dass Du durchschlafen könntest. Aber es klappt halt erst selten und meist dann, wenn ich es am wenigsten erwarte. Es kommt, da bin ich mir ganz sicher…
Du bist ein richtiger Morgenmensch, der frühmorgens schon gut gelaunt, alle um ihn herum vollbrabelt. Noch findet sich hie und da jemand, der Dich mit ins Spielzimmer nimmt, damit wir noch ein kleines bisschen liegen bleiben können. Aber da Du langsam aber sicher die Bauten und Spiele der grossen Beiden angreifst, bin ich nicht sicher ob das noch lange klappt. Es kommt immer öfter vor, dass sie Dich nicht dabeihaben wollen und in Ruhe spielen wollen.

Wickeln magst Du nicht und wird immer mehr zu einem Machtkampf. Oft passiert es nun halt im Stehen, während Du das ganze Regal über dem Wickeltisch leerräumst.
Das Fremden hat ein wenig nachgelassen. Mittlerweile geht es auch beim Grossmami wieder gut, und auch in einer Menschenmenge bist Du nicht mehr so “Mamifixiert”
In der Krippe scheinst Du es immer noch sehr zu geniessen und hat wohl schon die ersten Freundschaften geschlossen.

sowieso

Pascal ist eine kleine Plaudertasche und wohl eher extrovertiert. So erzählt er jedem, dem er gerade begegnet, was er gerade vorhat. Beginnen tun diese Ansprachen immer mit Sowieso. So erzählt er der Nachbarin beispielsweise: sowieso, wir gehen jetzt einkaufen. auch bei uns imm Alltag verwendet er das Wort sowieso dauernd.

Mittendrin

Jetzt sind alle wieder da. Unsere Strohwitwenzeit haben Nicolas und ich gut überstanden. Die Grossen haben sich sehr gefreut den Kleinsten wieder zu bekuscheln und haben ihn fast erdrückt mit Zuneigung.

Dann galt es nach drei Tagen Abwesenheit natürlich die Spielsachen wieder zu entdecken. Und Nicolas soll da dabei sein, meinte die Grosse. Also hab ich den Babysitter aus dem Keller geholt, die Lehne fast waagrecht gestellt und den Kleinsten zu den Grossen ins Spielzimmer gestellt. Und das fand dieser natürlich spannend.

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Pascal musste immer wieder zu ihm hin und mit ihm plaudern. Denn Nicolas hat heute seine Stimme entdeckt und gibt nun langsam lustige kleine Laute von sich, was die beiden Grossen natürlich super finden. “Mami, Nicolas redet nun mit uns. Wir müssen es nur noch verstehen lernen!” 🙂

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meine Jungs!

die kleine Madame

Gestern als ich die beiden in der Krippe abholen wollte, kam mir schon von weitem Pascal entgegen und meinte, Liliane wolle noch nicht nach Hause. Und da kam sie mir auch schon entgegen gesprungen, in mehrere Schichten Kleider eingehüllt und geschminkt.

“Mami, ich chan noni hei cho, ich und de Gabriele wänd zerscht no hürate”

(Mami ich kann noch nicht nach Hause kommen, Gabriele und ich wollen erst noch heiraten)

“üs fählt aber no d’Musig, die müemer zerscht no finde”

(uns fehlt aber noch die Musik, die müssen wir erst noch finden.)

Auf meine Frage hin, wir müssten aber in fünf Minuten los, ob denn das noch reiche. meinte sie:

“Ja klar. das gaht nöd eso lang. Aber mier chönd das nöd uf nöchste Wuche verschiebe, will suscht vergissis dänn no, und dänn wär de Gabriele trurig.”

(Ja klar, das dauert nicht lange. Aber wir können das nicht auf nächste woche verschieben, da ich es sonst vergesse und Gabriele dann sehr traurig wär.)

 

 

es tröpfelt…

…unser Leben. Wir sind wohl endgültig hier angekommen. Die Kinder ziehen sich Schuhe und Jacken an und sind weg. Ich muss sie dann suchen gehen. Auf dem Weg ins Dorf kann es vorkommen, dass ein Teil der Kinder gleich beim Nachbarhaus hängenbleibt und lieber dort ein wenig spielt. Herrlich. Und wir kriegen auch schon Besuch von den Nachbarskindern.

Unser Tagesablauf hat sich eingependelt. Alle Handgriffe sitzen und langsam weiss ich auch, was sich wo befindet. Mittlerweile sind auf die letzten verloren geglaubten Gegenstände wieder aufgetaucht.

Pascal scheint mal wieder von etwas geplagt zu sein, auf jeden Fall ist er sehr unleidig im Moment und ich komme untertags zu fast nichts und bin am Abend froh, wenn es wenigstens was zu essen gab. Irgendwie habe ich es geschafft, die Quitten unseres Nachbarn zu Quittengelee zu verarbeiten. Es ist mir zwar nicht alles gelungen, aber schmecken tut er lecker!

Pascal spricht langsam ganze Sätze und das in einem Riesentempo. Das ist so herrlich anzuhören wie er da plaudert. Manchmal führen Liliane und er schon richtige Gespräche. Mein absolutes Lieblingswort ist Wolfgang (wuff-gaaang) oder dann seine Bezeichnung für Getränke (giggii). Wir hören mindestens hundertmal am Tag, dass der Grosspapi einen Traktor habe und dass dieser auch noch einen Anhänger habe. Nur sein Auto (BobyCar) habe das leider nicht. Höchste Zeit, dass das Christkind diesen Mangel behebe.

Trotz und Streittechnisch sind wir mal wieder auf einem Höhepunkt. Pascal ist gegenüber Liliane ziemlich rabiat und kennt keine Grenzen. Und auch sonst sucht er mittlerweile überall seine Grenzen. Jedes Umziehen, Windelwechseln oder Essen wird im Moment zur Geduldsprobe.

Ich geniesse im Moment am Abend mein Zimmer. Ich komme mal wieder richtig zum Nähen und das macht Spass. Auch sonst ist es herrlich wieder Platz zu haben und etwas einfach liegen lassen zu können und später weiter zu machen.

Also hier an der Front nichts Neues, aber das ist auch gut so.

 

sprachliches

Barcelona hat dem kleinen Mann zu vielen neuen Ausdrücken verholfen.

Im Moment kommen fast täglich neue Wörter hinzu, sodass ich es gar nicht mitschreiben kann.

 

iis – meins

aggi – Taxi

avo – Bravo

goo gaggi  – grosses Gaggi

umm – Komm

aggo – Traktor

bibbe – Bitte

uhee – rauf

mais – Mais

noma – nochmal

inne – rein