Category Archives: Schlafen

ab ins Zelt

Ich hatte den Kindern schon ganz lange mal versprochen, dass wir mit meinem kleinen, alten Zelt irgendwo draussen übernachten. Und da das Wetter diese Woche recht gut war, haben wir es am Donnerstag Abend gewagt. Wir sind am Nachmittag in den Inkenberg gefahren und haben das Zelt aufgestellt. Es ist mein altes Openairzelt, dass ich mit vor mehr als 20 Jahren gekauft hatte. es bietet Platz für 2 1/2 Personen und so war es für uns vier schon sehr kuschelig da drin.

Erst waren wir aber noch mit dem Großmami zur Lorzentobelbrücke  bräteln gegangen und haben auf dem Heimweg eine Menge Löwenzahn für die Hasen gesucht.

und was soll ich sagen, die Nacht war kurz aber auch sehr kurzweilig.

Die Kinder haben es riesig genossen, der Kleintje hat sich einmal quer durch das ganze Zelt geschlafen, Junior war sehr anhänglich und lag die meiste Zeit fast auf mir. Wir buchen es als Erlebnis ab. Das Zelt hat aber leider nicht überlebt. Der Reisverschluss liess sich nicht mehr schliessen und die Nähte sind alle nicht mehr dicht. So haben wir es im Anschluss dann gleich entsorgt.

Lisboa

schön wars…

Sonnig – windig – warm – freundliche ruhige Menschen – kein Wort verstanden – obrigada – gutes Essen – enge Gassen – grosse Plätze – gradliniges Stadtzentrum – hügelige Quartiere – Stolz – Lebensfreude – Kultur – Fado – rauf und runter – selfiesticks – Tram 28 – Pastel de nata – Bacalhau – Porto – Auszeit – nur wir zwei – Keramik – Schifffahrt – tejo – Aschenmarroni
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aber auch

Regen – krank – schlaflos – geklaute Tasche – Polizei – Flugverspätung – viele Touristen – müde

Geburtstag

Ich habe gerne Geburtstag. Das ist einer der Tage im Jahr, auf den ich mich noch immer sehr freue. Das war als Kind schon so und ist so geblieben.

Ich hatte mir als Geburtstagskuchen einen Cheesecake ausgesucht. Und da ich ja bekanntlich ein grosser Fan von Chai-Latte bin, konnte ich diesem Rezept nicht widerstehen.

Ich hatte mir am Freitagnachmittag die Zeit genommen (dem Kleintje ging es ja gottseidank wieder besser) und habe das Rezept ausprobiert.

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Und was soll ich sagen, der Aufwand lohnt sich, der Kuchen ist ein Traum. Er ist echtes Hüftgold, ein kleines Stück davon genügt, aber sehr lecker!

Am Samstagmorgen wurde ich von einem schon fertig angezogenen Junior geweckt, der es nicht erwarten konnte, dass ich sein Geschenk auspacke. Er hat mir eine Schatzkarte gemalt, auf der er aufgezeichnet hat, wo ich das Geschenk in seinem Zimmer finde. Sein Geschenk war in einer wunderschönen Schachtel eingepackt und beinhaltete einen Perlenschlüsselanhänger, ein Bügelperlenuntersetzer und eine Halskette. Ich war ziemlich gerührt und habe sehr Freude an dem Geschenk. Die Tochter musste mit Alain noch etwas besorgen, bevor sie mir mein Geschenk geben wolle und so zogen Alain und die Tochter erst noch los, während ich mit den Jungs den Teig für die Zimtschnecken zubereitete. Dann ging ich kurz unter die Dusche, den Karin uns Simone hatten sich zum Frühstück angemeldet, sie bringen Gipfeli und Co. mit hatten sie versprochen. Ich war kaum unter der Dusche als es läutete und schon die ersten Geschenke vorbeigebracht wurden. Dass ich diese im Badetuch entgegennahm störte glücklicherweise niemand.

Dann kam auch schon Alain und die Tochter wieder und sie konnte mir nun auch noch ihr Geschenk überreichen. Sie hat mir eine Box umhäkelt und mit Schokolade gefüllt. so härzig!

Die Kinder drängten Alain dann, er solle nun auch noch das Geschenk von Ihnen allen überreichen. Sie hatten am Papitag einen Abstecher zu Lush gemacht und mir eine riesengrosse Box mit verschiedensten Badezubehör gefüllt. So cool! Ich habe mich riesig gefreut. Das Coolste daran finde ich ja, das die Kinder komplett dicht gehalten haben. Sie haben mit keinem Wort den Ausflug (inkl. Canapé im Heini) erwähnt und auch das Geschenk blieb bis zum Schluss ein Geheimnis!

Nachher haben Junior und ich die Zimtschnecken fertig gemacht. Junior hatte sich welche mit Nutella gewünscht, also hat er seinen Teil des Teiges mit viel Liebe und Nutella bestrichen.

IMG_1549Dann läutete es und mein Besuch stand pünktlich vor der Türe. Das Frühstück war sehr gemütlich, wir haben dann noch ein paar Spiele gespielt und das Kleintje-Gotti musste noch ganz lange mit dem Kleintje kuscheln.

Junior mochte keine Spiele spielen und auch sonst war er zu nichts zu begeistern und war ziemlich jammerig drauf. Auch als Karin und Simone schon lange wieder gegangen waren konnte er sich zu nichts aufraffen und steckte mit seiner miesen Laune alle um ihn herum an. Nach dem Mittagessen kamen dann noch die liebste Nachbarin mit Töchtern vorbei und später dann auch noch das Grossmueti. Aber auch das mochte ihn nicht aufmuntern.

Meine Mutter hat mir angeboten, dass die Kinder im Inkenberg schlafen dürfen, und darauf warteten sie schon sehnsüchtig. Wir haben die Wartezeit dann noch mit einer Bastelei überbrückt, bevor es dann endlich losging.

Alain und ich haben die Kinder im Inkenberg abgeben (sie freuen sich immer so sehr, dass sie uns jeweils schnell wieder loswerden wollen 🙂 ) und haben uns auf den Weg nach Luzern gemacht.

Wir hatten einen Tisch im Bam Bou reserviert. Vorher gingen wir noch auf einen Apero ins Luz.

Das Essen im Bam Bou war sehr fein und wir genossen es mal wieder einfach in Ruhe beisammen zu sein und reden zu können. Die Nacht verbrachten wir im Hotel Montana wir nutzten das Nachtschwärmerangebot des Hotels.

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Wir hatten das Angebot schon einmal genutzt und fanden es sehr praktisch und cool. Diesmal hatten wir das Glück und bekamen ein sehr tolles Zimmer mit einer fantastischen Aussicht und die beiden Pyjamas fanden wir auch sehr bequem. Nach einem Schlummerbecher in der Piano-Bar legten wir uns dann ziemlich müde ins Bett und schliefen lange und sehr gut.

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Am nächsten Morgen weckte uns die Sonne und nach einem leckeren Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Hause.

Wir hatten noch einen Tennisplatz gebucht und nach einer Runde Tennis (wo ich mich über meine verpatzten Bälle ein wenig zu sehr ärgerte) ging es dann wieder in den Inkenberg die Kinder abholen. Diese hatten die Zeit bei den Grosseltern wie immer richtig geniessen können.

Danke allen vielmals! ich hatte einen sehr schönen Geburtstag und habe mich über alle Besuche sehr gefreut!

Bingo!

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Das war ein früher Start heute. Der Kleintje hat schon länger Mühe nachts in seinem Bett durchzuschlafen und pilgert meist so um vier zu uns ins Bett. Seit gestern hat er einen sehr mühsamen Husten, der ihm dann beim Wieder-Einschlafen zu schaffen macht.

heute klagte er dann noch über Bauchweh. Aber da er das in letzter Zeit immer wieder tut und wir nicht sicher sind, ob ihm dann auch wirklich der Bauch weh tut, haben wir uns noch keine Sorgen gemacht. Ich habe ihm ein wenig den bAuch massiert, das hilft sonst immer schnell.

Diesmal half es erst auch, aber dann musste er sich leider übergeben. Ich musste mich und ihn dann erstmal waschen. Ich war dann schonmal wach und konnte nicht mehr wirklich schlafen, während der Kleintje sich todmüde wieder in sein Bett verkroch und innert Sekunden eingeschlafen war. Wir mussten erst unser Bett neu beziehen und Alain legte sich dann nochmals hin, ich war hellwach und begann schon mal das Bettzeug zu waschen. Das würde ein paar Maschinenladungen brauchen, bis alles wieder sauber ist.

Ich dachte erst, dass es auch an dem mühsamen Husten liegen könnte, dass er erbrechen musste. Aber als es sich dann im Wohnzimmer und in der Küche wiederholte, schien es doch etwas mit dem Magen zu sein.

Ich habe ihm dann mit Molton und Badetücher ein Nest in unserem Bett gebaut und wir haben uns zusammen hingelegt und Büechli angeschaut. Später hat er dann ein paar Salzbrezeln gegessen und Tee getrunken und es ging ihm langsam wieder etwas besser. Zu Mittag hat er etwas Zwieback und ein paar Teigwaren gegessen, aber es ging ihm immer besser und am Nachmittag konnte er mit Junior schon wieder ziemlich rumtoben.

Jetzt hoffen wir auf eine ruhige Nacht. Und dass er morgen wieder auf den Beinen ist!

Der Alltag hat uns wieder

Der Montag war hart, sehr hart. Waren wir uns doch in den Ferien gewohnt bis mindestens neun Uhr auszuschlafen. Hätte mir das jemand noch vor einem Jahr gesagt, dass man mit unseren Kindern so richtig ausschlafen kann, hätte ich ihn wohl ausgelacht. Das konnte ich mir nach mehreren Jahren nicht mehr Ausschlafenkönnens nicht vorstellen.

Das Coole war ja, dass die Kinder sich selber organisierten. auch wenn sie so gegen acht, halb neun alle wach waren, liessen sie uns noch etwas schlafen. Hat der Kleintje zu fest über Hunger gejammert, haben sie ihm einfach ein Jogurt gegeben.

Am 31. Dezember, als die Tochter bei ihrem Gotti übernachtete liess Junior uns bis halb elf schlafen und auch am 1. Januar begann unser Frühstück erst um elf.

So war es dann schon sehr früh, als mein Wecker um 5.50 Uhr klingelte.

Tja nun sind die schönen Ferien schon wieder vorbei. aber schön wars!

Übernachtungsgast

Das grosse Nachbarsmädchen (die kleine Schwester unserer Babysitterin und ihres Zeichens Ersatzbabysitterin) hat zusammen mit uns die Waldweihnacht der Pfadi besucht und durfte dann bei uns übernachten.

Wir hatten sehr viel Kurzweil, die Tochter hat den Besuch der “grossen” Freundin sehr genossen und auch die Jungs fanden es sehr cool.

(Das Coolste fand die Tochter natürlich, dass wir noch lange am Abend spiele zusammen gemacht haben und sie so recht spät ins Bett durfte.)

ganz alleine…

durfte der Kleintje vom Mittwoch auf den Donnerstag im Inkenberg bleiben und dort übernachten. Er hat sich schon lange darauf gefreut und es gab auch überhaupt kein Drama als ich mit den beiden Grossen am Nachmittag wieder wegfuhr.

Er hat die Zeit beim Grossmami und dem Grosspapi einfach nur in vollen Zügen genossen. Ich glaube er hat ihnen ein Loch in den Bauch gefragt und wohl ohne Unterbruch geplappert.

Schön, dass er es so geniessen kann. und ich glaube die Grosseltern haben es auch genossen, auch wenn die Nacht wohl etwas kürzer als sonst war und sie nachher die Ruhe wohl wieder geniessen konnten.

Merci viel, vielmal. Ich habe den freien Donnerstagmorgen sehr genossen. In Ruhe im Kaffee zu sitzen und die Zeitung zu lesen und dann einfach mal ein paar Besorgungen zu erledigen ohne Zeitdruck oder einem Kleintje der andere Pläne hat wie ich. Das tat so gut…

Danke!!!