Jan
24
2012
Am Montag habe ich etwas getan, was ich noch vor einem halben Jahr nicht für möglich gehalten hätte. (gut, dass ich meiner Tochter mal ein Fasnachtskostüm aus einem Traum von Rosa und Pink nähen würde, hätte ich auch nicht gedacht, aber das ist eine andere Geschichte)
Ich habe beim Teenager-Mode-und-Ramsch-Laden ein kleines Kinderschminkköfferchen für meine Tochter gekauft. Mit allem was so eine kleine Madame sich wünschen kann.
Zu meiner Verteidigung kann ich nur eines sagen. Meine Kosmetikartikel sind mir für Kinderhände einfach zu teuer!
Seit Wochen wollen die beiden morgens, wenn ich mich schminke, jeweils ihr Gesicht auch schminken. Ein paar wenige Male habe ich es Ihnen erlaubt. Mit dem Ergebnis, dass ich Ihnen meine Sachen wieder wegnehmen musste, bevor sie ihr Gesicht flächendeckend mit meinem schönsten Lidschatten bedeckt haben.
Jetzt fehlt mir noch ein kleiner Spiegel im Bad, der auf Kinderhöhe montiert ist, damit sie nicht immer den Spiegel bei uns im Schlafzimmer benutzen müssen. Denn dort am Boden hat es Teppich!
Jan
21
2012
…Charlie an Victor?

Irgendwo im Internet bin ich mal auf eine Anleitung fürs Basteln mit Gipsbandagen gestossen. Und da nach Weihnachten genau solche Gipsbinden in unserem DoIt-Markt vergünstigt waren, hatte ich mir einen Vorrat für Regentage angelegt. Styroporkugeln hatte ich schon länger zuhause (Pingpong-Bälle gingen wohl auch) und als Hals haben wir eine WC-Rolle genommen und diese längs aufgeschnitten und schmaler wieder zusammengeklebt. Die WC-Rolle so gut es geht in den Styroporkopf stossen (wir haben dazu ein Loch rein gemacht) und dann die WC-Rolle mit Klebeband an einem leeren Quarkbecher befestigen (Liliane und Pascal mussten erst noch zwei Becher leeren).
Das sieht dann in etwa so aus:

dann zwei Holzperlen auf einem abgeschnittenen Schaschlikspiess aufstecken und in den Styroporkopf stecken.
Dann die Gipsbandagen in Streifen schneiden und bereit legen. Nun die Gipsbandagen-Stücke kurz in ein Becken mit Wasser tauchen und dann rund um die Schneckengrundkonstruktion auftragen. Man kann gut mit den Fingern noch ein wenig verreiben, dann wird die Oberfläche feiner.
Das sieht dann in etwa so aus:

Jetzt das Ganze gut trocknen lassen. (wir haben es eine ganze Nacht lang getrocknet)
Am nächsten Morgen haben wir die Schnecken noch mit Bastelfarbe angemalt. Es braucht recht viel Farbe, da es im Gips immer noch kleine Löchlein hat. Nach dem Trocknen der Farbe haben wir die ganze Schnecke noch mit Acryl-Transparent-Lack besprüht, dann glänzen sie nachher schön.
Liliane wollte die Schnecken nachher noch mit Knöpfen und Perlen verzieren, das habe ich leider nicht mehr fotografiert.
Viel Spass beim Nachbasteln!
Jan
21
2012
eigentlich sässen wir jetzt hier und unser Babysitter wäre bei uns zuhause und würde unsere Kinder betüdeln. Nun sitzt unser Babysitter halt bei Ursus und Nadeschkin im Orchestergraben und wir sind hier zuhause. Magendarmgrippe ist uncool!
Jan
20
2012
Langsam oder sicher müssen wir uns damit abfinden, dass Pascal wohl keinen Mittagsschlaf mehr braucht. Schon seit längerem ist es nicht mehr sicher, ob er am Mittag einschlafen kann. In der Krippe klappt es zwar noch gut, dort ist er wahrscheinlich aber auch müder am Mittag.
Hier Zuhause klappt es immer seltener. Manchmal ist er einfach mal für eine Stunde in seinem Bett, und wir hören ihn durch Babyphone quasseln. Meist mit dem Ergebnis, dass nachher der ganze Bettinhalt irgendwo anders zu finden ist.
Wenn wir den Mittagsschlaf auf seinen Wunsch hin streichen, kann es dann hie und da vorkommen, dass er am Nachmittag so nach drei Uhr einbricht und dann einschläft (gestern während unserem Basteln, Bilder folgen, auf meinem Arm) dann schläft er meist nochmal mindestens eine Stunde, die sich dann aber sehr negativ auf seinen Nachtschlaf auswirkt. (Gestern war es schlussendlich 22.30Uhr, bis er schlafen konnte)
Somit gilt es wohl einfach den Nachmittag ohne Schlafen zu überstehen.
Jan
19
2012
Gestern als ich die beiden in der Krippe abholen wollte, kam mir schon von weitem Pascal entgegen und meinte, Liliane wolle noch nicht nach Hause. Und da kam sie mir auch schon entgegen gesprungen, in mehrere Schichten Kleider eingehüllt und geschminkt.
“Mami, ich chan noni hei cho, ich und de Gabriele wänd zerscht no hürate”
(Mami ich kann noch nicht nach Hause kommen, Gabriele und ich wollen erst noch heiraten)
“üs fählt aber no d’Musig, die müemer zerscht no finde”
(uns fehlt aber noch die Musik, die müssen wir erst noch finden.)
Auf meine Frage hin, wir müssten aber in fünf Minuten los, ob denn das noch reiche. meinte sie:
“Ja klar. das gaht nöd eso lang. Aber mier chönd das nöd uf nöchste Wuche verschiebe, will suscht vergissis dänn no, und dänn wär de Gabriele trurig.”
(Ja klar, das dauert nicht lange. Aber wir können das nicht auf nächste woche verschieben, da ich es sonst vergesse und Gabriele dann sehr traurig wär.)
Jan
18
2012
war heute bei uns zugange. Da ich schon seit längerer Zeit mit dem Haushalt immer etwas hinterher hinke und ich es oft erst abends schaffe, richtig zu putzen, haben wir uns entschieden uns Hilfe zu suchen. Und diese Hilfe hat heute, während ich beim Arbeiten war, hier in unseren Räumen gewirkt.
Elisabeth heisst unsere Putzhilfe, die nun alle zwei Wochen mal wieder das Gröbste erledigt. Alle Böden werden gründlich gereinigt und die Nasszellen vom Schmutz befreit. Es ist ein gutes Gefühl nach Hause zu kommen und alles ist so sauber wie noch selten.
Gut, ganz werde ich wohl nicht ums Putzen kommen, erstens reicht es nicht alle zwei Wochen zu putzen und dann gibt es ja noch eine Menge anderes zu tun. Aber so ist mir schon eine grosse Last von den Schultern genommen. Wer putzt schon gerne?
Ich bin auf jeden Fall schon mal sehr zufrieden.
Nachtrag: Sie hat doch wirklich das WC-Papier auf der Rolle gefaltet! Alain meinte, jetzt fühle er sich wie im Hotel. Ob sie das nicht jeden Morgen machen könnte
Jan
16
2012
Liliane hat vom Christkind ja einen megacoolen Leiterwagen (Bollerwagen) geschenkt gekriegt. Von unseren Vorgängern wussten wir, dass bei Ihnen schon einmal ein solcher gestohlen wurde.
Abschließen ist etwas schwierig und so haben wir uns entschieden, den Wagen einfach so zu gestalten, dass er ganz klar zu uns gehört. Erst wollte ich alcam auf der Seite anschreiben, aber Alain fand das nicht so toll, und so haben wir ihn halt einfach angemalt. Pascal und Liliane durften je ein Vorder- und Hinterteil anmalen ich übernahm die Seitenteile, wobei die Kinder wünschen durften, was ich malen soll.
Eh voilà:

Jan
13
2012
Da Liliane den heutigen Tag und die kommende Nacht ganz kurzfristig bei ihrem Gotti verbringen darf (was sie natürlich megacool findet!), habe ich mit Pascal heute ein Ersatzprogramm auf die Beine gestellt. Denn er fand es natürlich gar nicht prickelnd, dass Liliane zu ihrem Gotti darf und er bei mir bleiben muss.
So sind wir am Nachmittag mit dem Zug nach Luzern gefahren, dort haben wir ein paar Sachen eingekauft und dann noch ein wenig am See flaniert bevor wir dann mit dem Zug wieder nach Hause gefahren sind. Das Coolste an unserem Ausflug für den kleinen Mann war natürlich das Zugfahren. Vorallem da man auf der Strecke Zürich-Luzern nun immer auf einen Familienwagen trifft.
Den hat Pascal heute ausgiebig ausgetestet und als gut befunden. Jetzt liegt er in seinem Bett und will auch zu Lilianes Gotti zum Schlafen. Denn alleine einschlafen sei nicht cool! na mal sehen, müde sollte er ja sein.